Steuerbehörde setzt Drohnen ein

Das spanische Finanzministerium setzt im Kampf gegen Immobilienbetrug ferngesteuerte Drohnen ein. Das ist einem Zeitungsbericht von El Pais zu entnehmen. Dabei werden Fotoaufnahmen aus der Luft mit den Eintragungen im Katasteramt verglichen. Bisher sind rund 4.000 Verfahren eröffnet worden. Die Aufnahmen zeigen in den meisten Fällen ein deutlich größeres Grundstück als eingetragen oder aber Immobilienobjekte die in dieser Form nicht genehmigt wurden. Eine spanische Gemeinde verweigert seit Monaten vehement die Offenlegung seiner Katasterdaten: In der Gemeinde Sant Luís auf Menorca, der zweitgrößten Baleareninsel, wird ein enges Verhältnis zwischen der Lokalregierung und dem Bauwesen vermutet. Rund 10% der Immobilien sollen dort nicht korrekt registriert worden sein.

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