Strandgesetze für Kanaren

Strandgesetze für Kanaren

Die Gemeinden beraten über Regelungen für den Strandbesuch.

Bisher in Phase 1 noch nicht erlaubt, soll Baden im Wasser oder Sonnen am Strand in Phase 3 wieder möglich sein, voraussichtlich ab 8. Juni.

Wie der neue Verhaltenscodex am Strand aussehen wird ist überhaupt noch nicht klar.

Möglich ist aber auch das aus einem Verhaltenscodex, also einer Empfehlung, wie sich Bürger am Strand verhalten sollten, ein gesetzlicher Regelkatalog wird, der mit Androhung von Geldbußen durchgesetzt wird.

Einen kleinen Vorgeschmack wie die Zeit am Strand in Zukunft aussehen wird, kommt aus San Sebastian und aus Sanxenxo. Der Playa La Concha in der baskischen Hauptstadt wird bei Fluthöchststand vorrübergehend geschlossen, bei Niedrigwasser ist ein Abstand von zwei Metern einzuhalten, Gruppen müssen Mundschutz tragen. Am Strand Sanxenxo in Galizien überwachen Drohnen den Strand und geben über ein Megaphon aufgezeichnete Empfehlungen an die Strandbesucher weiter.

Phase 3 und damit auch Strandbesuche sind ab dem 8. Juni in Spanien geplant.

Covid-Station 4B wird geschlossen – Auf den Kanarischen Inseln wird die größte Corona Station im Krankenhaus Doktor Negrin in Las Palmas auf Gran Canaria geschlossen.

Wenige Tage nach dem Ausbruch der Pandemie sind hier hunderte von Patienten, die sich mit dem Virus infiziert hatten behandelt worden. Schwestern und Ärzte, die in den letzten Wochen hier mehr Zeit verbracht haben als in den eigenen vier Wänden, haben ein Video dazu produziert.

Zu sehen sind Schutzanzüge, Schutzmasken, Handschuhe und viele zufriedene Gesichter, die nach wochenlangen Anstrengungen endlich den Kampf gegen eine bisher noch nie dagewesen Pandemie gewonnen haben. Es ist mehr als ein Symbol! Sechs neue Infektionen gab es in den letzten 24 Stunden auf den Kanaren insgesamt, 38 Patienten konnten gestern als genesen entlassen werden. Heute gibt es noch 674 aktive Infektionsfälle auf dem Archipel.

Mundschutz ab Donnerstag obligatorisch – Ab morgen muss in Spanien überall dort ein Mundschutz getragen werden, wo kein Sicherheitsabstand möglich ist. Kinder unter sechs Jahren sind von der Maskenpflicht befreit, ebenso Personen, die unter Atemnot oder anderen Krankheiten leiden.

Auch Aktivitäten, die das Tragen von Masken unmöglich machen, wie z.B. Joggen, sind ausgenommen.

Das geht aus einem heute veröffentlichten Papier der Regierung hervor. In dem Dekret wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Nutzung eines Mundschutzes nur dann verpflichtend ist, wenn es keine Möglichkeit gibt in der Öffentlichkeit einen Sicherheitsabstand einzuhalten. Für Situationen im privaten Umfeld gilt diese neue Regelung nicht.

Guardia Civil warnt vor Malware – Vor einer E-Mail mit einem schadhaften Anhang warnt die Polizei auf den Kanarischen Inseln in einer Pressemitteilung. Der Absender der E-Mail gibt vor aus dem Ayuntamiento de Tuineje auf Fuerteventura zu stammen. Die E-Mail enthält eine Rechnung als Anhang, die sich aber als schadhafte Software für den eigenen Rechner entpuppt. Es wird empfohlen die E-Mail bereits im Posteingang zu löschen.

Tourismusbranche kommt wieder in Schwung – In Deutschland erwacht die Reiselust wieder. Veranstalter berichten von steigenden Buchungen für die Kanaren und Balearen.

Das berichten sowohl FTI Reisen als auch DER Tours und Alltours.

Die Veranstalter stoßen dabei auf Probleme: in vielen Fällen ist das Wunschhotel der Kunden nicht verfügbar. Sowohl auf den Balearen als auch auf den Kanaren haben viele Hotelbetreiber noch kein definitives Datum festgelegt, ab wann die Etablissements für Touristen aus dem Ausland wieder vollständig zur Verfügung stehen.

Der Alarmzustand in Spanien sieht mit seinen Phasen zur Lockerung bisher auch nur einen eingeschränkten Betrieb vor. Büffets dürfen noch nicht angeboten werden, die öffentlichen Flächen dürfen noch nicht von den Gästen genutzt werden. Der Reiseveranstalter TUI verzeichnet eine deutlich gestiegene Frühbucher-Nachfrage für Reisen auf die Kanarischen Inseln und die Balearen.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.