Sturmböen und hohe Wellen

Sturmböen und hohe Wellen

Heute und morgen warnt der spanische Wetterdienst auf Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und El Hierro vor Sturm und Wellengang.

Wetterwarnstufe Gelb bzw. Orange gilt ab heute bis Morgennachmittag. Auf Lanzarote und Fuerteventura wird mit Windgeschwindigkeiten von bis 100 Stundenkilometer gerechnet. Zudem wird vor hohen Wellen an den Küsten gewarnt.

Wegen bis zu fünf Meter hoher Brandung sollen felsige Küstenabschnitte, Wellenbrecher und Hafenmolen heute und morgen gemieden werden.

Das Baden im Atlantik wird ausdrücklich nur an bewachten Stränden empfohlen und auch dort gilt es die Beflaggung zu beachten – rote Flagge bedeutet Lebensgefahr.


Einstellung zu Reisen bereits stark verändert – Covid-19 und das Corona Virus haben die Einstellung zum Reisen in Europa bereits stark verändert. Das zeigt ein Ergebnis einer aktuellen Studie, in Auftrag gegeben vom größten europäischen Reiseportal und durchgeführt von OnePoll. Teilgenommen haben an der Umfrage rund 10.000 Personen aus verschiedenen Ländern, darunter 1.000 Deutsche. Ein sicheres Gefühl beim Reisen ist für die meisten Befragten eine Grundvoraussetzung für die Reiseplanung. Dieses Gefühl ist bei 36,7% der Deutschen bereits verloren gegangen, unter Franzosen liegt ihr Anteil bei 20,1% - rund ein Drittel der Spanier und Italiener haben aktuell kein gutes Gefühl bei der Reiseplanung. Im Durchschnitt haben europaweit 35% der Teilnehmer auf eine Reise in diesem Jahr, wegen der Angst vor einer Ansteckung, verzichtet. Unter Deutschen liegt dieser Anteil sogar bei 41%. Trotzdem waren die Deutschen in diesem Jahr reiselustiger als ihre europäischen Nachbarn: 29% haben in der Pandemie eine Reise in andere EU Länder durchgeführt. Mit Blick auf die Zukunft und Reisen im kommenden Jahr zeigt sich bei den Befragten mehr Zuversicht, allerdings geht der Trend weg von monatelanger Vorplanung, hin zu spontaner Entscheidung für Reiseziel und Last-Minute Buchungen.


Kein Ende der Flüchtlingswelle – Acht Tote Flüchtlinge sind bisher bei Orzola auf Lanzarote nach der Tragödie von Dienstagabend aus dem Atlantik geborgen worden - unter den Toten eine Frau und ein Kind. Die Patera mit rund 36 Personen an Bord war gegen 19.30 Uhr vor dem Hafen von Orzola auf Felsen gelaufen und gekentert. Die Suche nach weiteren Opfern geht heute weiter. Währenddessen sind weitere drei Flüchtlingsboote im Hafen von Arguineguin auf Gran Canaria angekommen. Insgesamt waren 78 Männer, Frauen und Kinder in den Booten. Auf der Hafenmole sind in Zelten mehr als 2.000 Flüchtlinge untergebracht. Jetzt sorgen die meteorologischen Verhältnisse für weitere düstere Prognosen in den kommenden Tagen: Sturm und hoher Wellengang heute und in den kommenden Tagen könnte für weitere Flüchtlingstragödien im Atlantik vor den Kanarischen Inseln sorgen. Die Inselpräsidentin von Lanzarote, María Dolores Corujo, hat sich gestern für den selbstlosen und gefährlichen Einsatz der Helfer bei Orzola bedankt. „Solidarität und Empathie der Conejeros haben gestern Leben gerettet“. Politisch ist auch das SIVE Radarsystem wieder ein Thema. Das seit 2007 eingerichtete Überwachungssystem soll die EU Außengrenze schützen und den Schiffsverkehr kontrollieren. Die Patera, die bei Orzola am Dienstagabend gekentert ist, wurde vom SIVE Radarsystem nicht lokalisiert.


Yaiza Extremo Sur – In 22. Tagen startet das erste Sportevent in diesem Jahr auf Lanzarote. Der Yaiza Extremo Sur findet unter strengen Hygienevorschriften statt. Pro Stunde starten maximal 20. Teilnehmer, das Event wird auf vier Tage verteilt. Der MTB Trail hat eine Länge von 45 Kilometer und führt die Mountainbiker von Yaiza nach Playa Blanca über Femes durch die Ajaches bei Playa Papagayo. Die Lauftrecke hat eine Länge von 21 Kilometern und startet von Yaiza aus über Femes durch die Ajaches und zurück. Die Teilnahmefrist endet am 9. Dezember. Angemeldet werden kann sich über die Webseite yaizaextremosur. Die Teilnahmegebühr liegt zwischen 15€ und 20€.


Platanos bei Iberia – Sie ist kleiner, geschmackvoller als andere Bananen und ein Wahrzeichen kanarischer Agrarkultur – die Platano. Die Vereinigung der kanarischen Bananenbauern ASPROCAN und die spanische Fluggesellschaft Iberia werden auf allen internationalen Flügen die kleine gelbe Delikatesse anbieten. Von der VIP-Lounge in Madrid bis nach New York werden die Fluggäste in den Genuss der kanarischen Spezialität kommen. Nach jahrelangem Nischendasein hat sich die kanarische Banane mit der Vermarktung durch ASPROCAN in vielen europäischen Ländern zum Premiumprodukt entwickelt. Obwohl die Platano deutlich schneller verdirbt als andere Bananensorten, ist sie mittlerweile selbst in Supermärkten in Deutschland zu finden und kostet pro Kilo das Doppelte als herkömmliche Bananen.


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