Tauchunfall auf 40 Meter Tiefe

Tauchunfall auf 40 Meter Tiefe

Im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria haben Taucher der Guardia Civil die Leiche eine Taucherin geborgen.

Die Frau war mit einer Gruppe zum Wrack der Soo Yang getaucht. Das Wrack liegt seit 30 Jahren auf einer Tiefe von 41 Metern vor der Mole León y Castillo im Hafen von La Luz.

Bisher ist der Unfallhergang ungeklärt. Die Polizeitaucher haben mehr als 24 Stunden benötigt um die Leiche der 30-jährigen zu bergen. In sehr trübem Wasser war die Sicht innerhalb des gesunkenen Schiffes teilweise auf wenige Zentimeter begrenzt.


89 Erdbeben in 28 Stunden – Auf La Palma sind innerhalb von einem Tag so viele Erdbewegungen registriert worden wie noch nie.

Das Red Sísmíca Canarias, ausgestattet mit mehreren hunderten Sensoren überall auf den Inseln, hat zwischen 22:51 Uhr am 8. Oktober und 02:26 Uhr am 10. Oktober am Cumbre Vieja 89 Beben registriert.

Alle hatten eine Stärke von 1,1 auf der Richterskala, ihr Epizentrum lag in rund 30 Kilometer tiefen.

Gefahr geht von den leichten Beben nicht aus, sie gehören zur Normalität auf einem Archipel vulkanischen Ursprungs.


Rücktrittsforderungen nach Ministerbesuch – Blas Acosta, Präsident der Insel Fuerteventura, fordert nach Scheitern der Gespräche über die Flüchtlingsproblematik den Rücktritt von José Luis Escrivá.

Der Minister aus Madrid hatte eine Gesprächsrund im Ministerium in Puerto del Rosario frühzeitig verlassen, nachdem die Inselregierung Escrivá mit dem Fehlen jeglicher Hilfsorganisation an dem Gespräch konfrontiert hat. Also genau jener Organisationen, die sich seit Monaten täglich um die Versorgung und Unterbringung von Flüchtlingen beschäftigen.

Kritik an seinem Besuch kommt nicht nur von dieser Seite.

Auch die Bürgermeisterin von San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria hatte Unverständnis darüber geäußert, keinerlei Einfluss auf die Regierungsgespräche zu erhalten, nachdem im Süden Gran Canarias seit Jahresbeginn tausende Flüchtlinge aus Afrika angekommen sind.

Den Vorschlag El Matorral auf Fuerteventura als Flüchtlingsunterbringung wieder zu eröffnen, hat Escrivá abgelehnt. Die ehemalige Kaserne untersteht dem Innenministerium, das Ministerium für Migration hätte darüber keine Entscheidungsgewalt, so der Minister für Migration. Eine nationale Lösung zum Thema Flüchtlingswelle auf den Kanarischen Inseln gibt es weiterhin nicht.


Rauchen in der Öffentlichkeit verboten – Zwei neue Regeln gelten seit Freitag auf den Kanarischen Inseln im Alltag. Der Besuch eines Gesundheitszentrums ist nur noch mit zertifiziertem Mundschutz erlaubt. Die in vielen Farben und Mustern verfügbaren Stoffmasken gehören nicht dazu.

Ebenfalls neu seit Freitag ist ein Rauchverbot auf den Straßen. Um eine dauerhafte Maskenpflicht in der Öffentlichkeit durchzusetzen, ist auch der Konsum von Tabak oder die Nutzung von E-Zigaretten auf der Straße verboten.


Internationaler Feiertag – Der 12. Oktober wird in ganz Spanien gefeiert. Der sogenannte „Día de Hispanidad“ hat seinen Namen erst seit 1920. Davor hieß dieser Feiertag „Kolumbus Tag“ oder „Tag der Rasse“.

Als „Día de la Razza“ wird dieser Feiertag inoffiziell in vielen Ländern Lateinamerikas geführt. Zelebriert wird der heutige Feiertag unabhängig von seiner Bezeichnung neben Spanien auch auf dem gesamten amerikanischen Kontinent, von Amerika bis Argentinien oder Chile.

Aufgelehnt hat sich in verschiedenen Ländern die Bevölkerung gegen die Bezeichnung, nicht gegen den freien Tag. In Chile heißt der 12. Oktober mittlerweile „Tag der Begegnung der zwei Welten“, in Peru ist er zum „Tag der autochthonen Völker und des interkulturellen Dialogs“ umbenannt worden und in Argentinien trägt er den Namen „Tag des Respekts vor der kulturellen Diversität“.

In Spanien soll der heutige Feiertag zwar weiterhin an das Kolonialreich erinnern, im Mittelpunkt steht aber Spaniens Einigung im 16. Jahrhundert.


 

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