Tote Kühe am Strand - News Kanaren

Tote Kühe am Strand - News Kanaren

Weniger Wohnungskäufe – Während in den meisten Regionen in Spanien Bewegung auf dem Immobilienmarkt herrscht, zeigen drei Provinzen starke Rückgänge beim Wohnungskauf – auch auf den Kanarischen Inseln.


In den Regionen Kantabrien, Balearen und Kanaren ist der Immobilienmarkt zum Teil um bis zu 10% eingebrochen. Andere Regionen in Spanien zeigen weiterhin nach oben, mit Zuwächsen wie im Baskenland von bis zu 15%.

Damit verbunden sind auch die Preise für umbauten Raum um 4% im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum angestiegen.

Pro Quadratmeter muss im spanischen Durchschnitt 1.450 Euro bezahlt werden, auf den Balearen, Madrid oder im Baskenland liegt dieser Wert bei 2.290 Euro weit darüber. Auf dem Archipel liegen die Immobilienpreise im nationalen Durchschnitt.



Tote Kühe am Strand – Auf Gran Canaria und Teneriffa sind tote Kühe an den Strand gespült worden. Bisher ist noch nicht geklärt woher die Tiere stammen.

Die zum Teil bereits stark verwesten Rinder sind mit LKWs vom Strand abtransportiert worden – Strandbesucher hatten sich über die Geruchsbelästigung bei den Behörden bereits beschwert.

Vermutet wird, dass die toten Kühe von der Bader III stammen, einem Tiertransportschiff, das vom 11. Februar bis zum 7. März mit 12.000 Rindern an Bord von Brasilien nach Ägypten unterwegs war und im Hafen La Luz auf Gran Canaria angelegt hatte.

Während des Aufenthalts im Hauptstadthafen von Gran Canaria beschwerten sich Anwohner rund um den Hafen über die schlechte Luft.



Mehr Sparguthaben – 26,3 Milliarden Euro haben Canarios auf Sparkonten zur Verfügung. Das sind 6% mehr als im letzten Jahr zur gleichen Zeit und entspricht einem neuen Rekord.

Die Sparguthaben auf den Kanarischen Inseln erreichten 2012 einen historischen Tiefpunkt. Wirtschaftskrise und hohe Arbeitslosigkeit waren vor sieben Jahren die Hauptursachen dafür.

Seit 2013 steigen finanziellen Guthaben auf dem Archipel wieder langsam an. 2017 lagen diese insgesamt bei 22 Milliarden, im letzten Jahr bei 26,3 Milliarden. Das meiste Geld liegt aber weiterhin auf Girokonten, festangelegt haben ihr Geld nur 20% der Einwohner der kanarischen Autonomie.



Ryanair muss zahlen – Ein Gericht in Las Palmas auf Gran Canaria hat einer Klage von vier Passagieren stattgegeben, die wegen eines gestrichenen Fluges geklagt haben.

Der irische Flugdiscounter muss an die vier betroffenen Canarios jeweils 1.600 Euro zahlen. Der Richter begründet sein Urteil unter anderem mit unlauterem Geschäftsgebaren, Passagiere in einem anderen Land, mit einer ihnen fremden Sprache und nicht bekannten Gerichtsbarkeiten ohne Unterstützung der Fluggesellschaft zu lassen, entspreche allem anderen als geltendem Recht.

Die vier betroffenen Passagiere konnten wegen eines Streiks des Kabinenpersonals von Ryanair einen Rückflug von Groß Britannien auf die Kanarischen Inseln nicht antreten, weil der Flug gestrichen worden war.

Weil der irische Flugdiscounter sich weigerte, den betroffenen Passagieren einen zeitnahen Ersatz anzubieten, wurden die Rückflüge bei einem anderen Anbieter gebucht und gegen Ryanair geklagt.



Immer mehr Schulabgänger – 21% der 18 bis 24-jährigen auf den Kanarischen Inseln haben die Schule ohne Abschluss verlassen.

Das sind aktuell 3,5% mehr als im letzten Jahr. Damit reiht sich der Archipel zu den Regionen Balearen, Extremadura, Murcia und Andalusien. Spanische Autonomien, in den die Quote der Schulabbrecher bei über 20% liegt.

Die Gründe sind vielschichtig, einer wird aber immer häufiger genannt: Arbeiten um sein eigenes Geld zu verdienen. Im Geschlechtervergleich sind es mit knapp 24% deutlich mehr Männer als Frauen, die nach der gesetzlich vorgeschriebenen Schulpflicht einen Job suchen.


 

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