Tragödie vor Arguineguin - News

Tragödie vor Arguineguin - News

Zwei Frauen und ein Kind sind gestern ertrunken, als sie ein Flüchtlingsboot vor Arguineguin auf Gran Canaria verlassen haben.

Insgesamt sind in der Nacht zum Donnerstag 21 Flüchtlinge lebend auf Gran Canaria angekommen – 11 Frauen und sieben Männer. Der Kapitän der Patera soll wenige hundert Meter von der Küste entfernt die Insassen aufgefordert haben das Boot zu verlassen um schwimmend die Küste von Gran Canaria zu erreichen. Bei dem darauffolgenden Tumult auf dem überfüllten Boot, sind zwei Frauen und ein eineinhalb Jahres altes Baby ins Wasser gefallen. Von 2.00 Uhr morgens bis gestern Abend war die Küstenwache mit Hubschraubern und Schiffen im Einsatz um die drei Vermissten zu finden. Gegen 16 Uhr konnte eine Frau tot aus dem Wasser geborgen werden, von den anderen zwei Vermissten fehlt bisher jede Spur. Die 21 Flüchtlinge, die die Überfahrt überlebt haben, stammen aus Marokko und sind in Unterkünfte gebracht worden.



PSOE gewinnt Europawahl – Die Prognosen zur Europawahl am 26. Mai sehen für die PSOE 30,8% der Wählerstimmen vor und 18 Vertreter im europäischen Parlament. Für die Partido Popular prognostiziert die Hochrechnung eine weitere Niederlage: 19,6% der Stimmen und 11 Vertreter im europäischen Parlament, fünf weniger als bisher. Die Partei Ciudadanos erhält der Umfrage zufolge bei den anstehenden Europawahlen neun Sitze im Europaparlament und 15,6% der Stimmen. Ein deutlich besseres Ergebnis als 2014. Die Wahlbeteiligung soll am 26. Mai bei 66% liegen, auch das wäre ein deutlich besseres Ergebnis als noch vor fünf Jahren – 2014 haben nur 45,8% der Spanier bei der Europawahl abgestimmt.



Ab morgen kostenlose Medikamente – Rentner und Pensionäre erhalten ab heute Medikamente gratis, sofern ihr jährliches Einkommen unterhalb von 18.000 Euro liegt. Diese Neuregelung betrifft rund 70% dieses Bevölkerungsanteils – 292.000 Menschen auf dem Archipel sind in Rente und liegen unterhalb dieser Einkommensgrenze. Mit in Kraft treten des neuen Gesundheitsgesetztes wird das Bonussystem automatisch im System der Seguridad Social umgesetzt, ohne das betroffene Mitglieder Anträge stellen müssen. Bei Vorlage von Versicherten Karte und Rezept wird in den Centros de Salud bzw. im Krankenhaus per Datenabgleich mit der Sozialversicherung überprüft, wieviel zu den Medikamenten dazugezahlt werden muss. Die Gesetzesänderung ist gestern im Boletin Oficial de Canarias veröffentlich worden.



Knapp eine Stunde um zu lästern – Spanier verwenden 52 Minuten pro Tag um über Nachbarn, Freunde und Bekannte zu sprechen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Gerüchte und Neuigkeiten im eigenen Viertel oder auf der Arbeit finden vor allem in den Gesprächen zwischen Frauen ihren Platz und in der Regel überwiegen negative Themen deutlich häufiger als positive. Männer lästern in Spanien auch täglich, aber nicht so intensiv und regelmäßig. Der sogenannte Cotillo, wie das Lästern über andere in Spanien heißt, hat laut der Studie ein deutliches Gefälle bei Einkommen und Bildung. Je weniger verdient wird oder je geringer die Bildung ist, desto häufiger wird über andere Menschen geredet. Dieses Phänomen nimmt der Untersuchung zufolge auch mit dem Alter ab.



Mission Bikini steht hoch im Kurs – Dem Versicherungsportal Acierto.com zufolge denken zweite Drittel der Canarios über eine Diät vor den Sommermonaten nach um überflüssige Pfunde zu verlieren. Häufig über Wunderdiät mit den entsprechenden Folgen wie Jojo-Effekt, einseitige Ernährung und negative psychische Auswirkungen. Fünf von zehn Canarios fangen zumindest eine Ernährungsumstellung an um in Badehose oder Bikini eine bessere Figur zu machen. Im Spanienweiten Vergleich sind es aber auch die Canarios bei denen es lediglich bei dem Versuch bleibt Kilos zu verlieren. Das Portal Acierto.com empfiehlt vor Beginn der Diät einen Bluttest und eine einmalige und individuelle professionelle Ernährungsberatung um das Diätziel zu erreichen.


 

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