TUI fliegt wieder

Nach der Entscheidung des Reiseveranstalters TUI, ab dem 3. Oktober wieder auf die Kanarischen Inseln zu fliegen, zeigten sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft zufrieden.

Auch die Verhandlungen mit Ländern wie Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich oder Holland wegen sicherer Reisekorridore schreiten voran und treffen auf positives Feedback – es geht darum die Inseln einzeln wegen ihrer Infektionszahlen zu bewerten.

Stand heute ist die 7-Tage Inzidenz nur auf Gran Canaria, Fuerteventura und La Gomera über 50 pro 100.000 Einwohner. Auf den anderen Inseln liegt dieser Wert deutlich unter dem Grenzwert von 50.

Den seit Wochen diskutierten PCR-Test bei Ankunft und Abflug wird es auch im Oktober nicht geben. Ergebnisse auf Madeira, wo dieses Vorhaben bereits im August umgesetzt wurde, haben keine positiven Ergebnisse für den Tourismus gezeigt.


5.500 Geldbußen bei Verstößen wegen Mundschutz – Während der Sommermonate Juni Juli und August sind in Las Palmas auf Gran Canaria insgesamt 5.500 Geldstrafen verhängt worden, weil Bürger keinen Mundschutz getragen haben.

Das ist ein Ergebnis einer Konferenz der Sicherheitsorgane in der Inselhauptstadt.

14.000 Bürger sind deswegen kontrolliert worden. In 762 Geschäftslokalen mussten die Beamten intervenieren wegen Verstößen gegen aktuell geltende Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid-19.

Thema der Konferenz gestern: Die öffentliche Sicherheit in den kommenden Monaten bis Weihnachten und Sylvester.

Las Palmas auf Gran Canaria gilt weiterhin als der Corona Hotspot auf den Kanarischen Inseln. Aktuell gibt es in der Gemeinde 3.395 aktive Corona Virus Fälle.


71 Schüler und 33 Lehrer positiv – Seit rund zwei Wochen hat die Schule auf den Kanarischen Inseln wieder begonnen – unter enormen Auflagen und Sicherheitsvorschriften in Zeiten von Corona.

Positiv getestet worden sind seit dem 71 Schüler und 33 Lehrkräfte.

Geschlossen worden ist deswegen bisher kein Bildungszentrum, vom Unterricht ausgeschlossen worden sind deswegen aber insgesamt 26 Schulklassen, in denen es Infektionsfälle gab. Wegen der Gefahr von Stigmatisierung gibt es keinerlei Informationen an welchen Schulen auf welchen Inseln es Infektionsfälle gab.

Auf Gran Canaria und Lanzarote sind in den letzten 14 Tagen insgesamt 14.500 Schüler und Lehrkräfte auf das Corona Virus getestet worden.


Das grüne Gold – Kein anderes Produkt aus der Landwirtschaft der Kanarischen Inseln hat in den vergangenen Jahren so an Prestige und Wert gewonnen wie die Avocado Frucht.

Bis zu 10 Euro werden in Supermärkten für ein Kilo des Superfoods aufgerufen.

Grund dafür ist ein Calima Sturm im Februar dieses Jahres, der einen Großteil der Ernte bereits zu Beginn des Jahres zunichte gemacht hat.

Mit dem hohen Preis ist auch der Anstieg von Avocado-Diebstählen auf den Kanarischen Inseln drastisch gestiegen. Die Guardia Civil hat deswegen eine Sonderkommission unter dem Namen Roca eingerichtet, die speziell in diesem Bereich ermittelt.


Seat startet Mobilitätsprojekt – Der spanische Autobauer SEAT startet unter dem Namen „Mó“ ein neues Mobilitätsprojekt in Spanien. Zu Beginn des Pilotprojektes ist die Flotte noch auf elektrische Tretroller und E-Scooter begrenzt, später soll auch das Modell „Minimó“ dazu kommen.

Anders als bisherige Anbieter verfolgt SEAT einen Wochen- bzw. Monatsplan mit Flatrate für seine Kunden.

Für 15 Euro wöchentlich oder 40 Euro monatlich können Teilnehmer an dem Programm die Sharing-Fahrzeuge so oft benutzen wie nötig. Bisher ist der Dienst nur in Barcelona verfügbar und soll in den kommenden Monaten auf ganz Spanien ausgeweitet werden.


 

 

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