Unwetterwarnung

Unwetterwarnung

Der spanische Wetterdienst AEMET prognostiziert für heute und morgen intensiven Niederschlag verbunden mit Gewittern.

Besonders betroffen sind Teneriffa und Gran Canaria, Ausläufer der Wetterlage sind auch auf Fuerteventura und Lanzarote spürbar.

Es soll bis zu 15 Liter Niederschlag innerhalb von einer Stunde geben. Zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Kapverdischen Inseln bewegt sich ein intensives Tiefdruckgebiet in Richtung Kanarische Inseln. Fünf der acht Kanarischen Inseln sind von Ausläufern betroffen.

Die Polizei hat auf Twitter eine Warnmeldung veröffentlicht und fordert Bürger auf nicht in der Nähe von Schluchten zu parken und auf Wanderungen heute und morgen zu verzichten.

Flüchtlingsdrama – Auf dem Atlantik zwischen Marokko und den Kanarischen Inseln bahnt sich eine neue Tragödie an. Sechs Flüchtlingsboote mit insgesamt 274 Personen an Bord gelten als vermisst.

Der erste Notruf kommt von Familienangehörigen wegen einer Patera die bereits Anfang August die afrikanische Küste verlassen hat, bis heute fehlt von den 49 Männern jede Spur. Das zweite Boot hat am 16. September mit 12 Personen an Bord von Tarfaya Kurs auf die Kanarischen Inseln genommen.

Am 23. September haben zwei Flüchtlingsboote von Senegal und El Aaiún mit insgesamt 100 Flüchtlingen die Überfahrt gewagt.

Ebenfalls vermisst werden zwei weitere Flüchtlingsboote mit insgesamt 112 Menschen an Bord die am 30. September Kurs auf die Kanarischen Inseln genommen haben.

Diese sechs Boote sind bisher von der spanischen Küstenwache nicht gesichtet worden und sind auch nicht unter den Booten die in den letzten Wochen die kanarischen Küsten erreicht haben.

7 Tage Inzidenz von 50 reicht nicht aus – Aus Deutschland kommen seit Samstag wieder Touristen auf die Kanarischen Inseln. Der Reiseveranstalter TUI hat den ersten Schritt gemacht. Weitere Flug- und Hotelangebote sollen folgen, nachdem die 7-Tages Inzidenz in der Region auf unter 50 gefallen ist.

Dieser Wert reicht für Länder wie Groß Britannien, Dänemark, Norwegen oder Schweden aber noch nicht aus, um die dort geltende Reisewarnung für die Kanarischen Inseln wieder aufzuheben. In diesen wird eine 7-Tages Inzidenz von unter 25 gefordert.

Immerhin hat Tschechien gestern die Reisewarnung für die Kanarischen Inseln aufgehoben. Im Tourismussektor ist die Hoffnung für die Wintersaison verhalten, lediglich ein Zehntel der Hotels auf den Kanarischen Inseln hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die sieben Tages Inzidenz liegt heute auf den Kanaren bei 46,6.

Wochenmärkte, Parks und Plätze wieder geöffnet – Auf Lanzarote werden ab nächster Woche wieder Wochenmärkte in allen Gemeinden der Insel organisiert, Parks geöffnet und Sportveranstaltungen wieder zugelassen.

Unter den aktuell geltenden Abstands- und Hygienevorschriften sind auch wieder kulturelle Veranstaltungen erlaubt. Für Fiestas gibt es weiterhin keine Genehmigung, auch religiös verankerte Romerias finden bis Ende Oktober nicht statt. Bereits am Samstag soll in Arrecife der Wochenmarkt für Obst und Gemüse wieder organisiert werden.

Ab morgen sind Kinderspielplätze und Sportanlagen wieder frei zugänglich.

Kinder bei Medienzeit an erster Stelle in Spanien – Drei Stunden und 18 Minuten verbringen Kinder auf den Kanarischen Inseln pro Tag im Internet. Topwert in Spanien im Vergleich der spanischen Autonomien.

Innerhalb der Studie ist das Verhalten von Kindern zwischen fünf und elf Jahren untersucht worden.

Das alarmierende Ergebnis zeigt auch wie intensiv Smartphones und Tablets von Eltern eingesetzt werden um Kinder zu beschäftigen. Die Medienzeit im Internet bei Kindern in dieser Altersgruppe ist in allen spanischen Autonomien besorgniserregend hoch. Befragt worden sind bei der Studie über 4.000 Eltern von Kindern in dieser Altersgruppe in Spanien, den USA und Groß Britannien.

Neben der extrem hohen Medienzeit im Internet der Kinder zeigt die Umfrage aber auch eine Ursache ganz deutlich: Es sind die Eltern, die ihre Kinder an die intensive Nutzung von Smartphones und Tablets gewöhnen. 38% der Befragten Eltern haben angegeben von ihrem Smartphone abhängig zu sein.

 

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