Verhandlungen zu Corona Tests an Flughäfen

Verhandlungen zu Corona Tests an Flughäfen

Laut dem kanarischen Gesundheitsminister Blas Trujillo sind die Gespräche mit Madrid über generelle Tests an kanarischen Flughäfen sehr weit fortgeschritten.

Wörtlich heißt es: noch nicht abgeschlossen, aber kurz davor.

Corona Virus Tests an Flughäfen könnten ein Element sein, um die Gespräche mit London über die 14-tägige Quarantäne, die Rückkehrer aus Spanien in England absolvieren müssen, weiter voranzubringen.

Obwohl die Infektionszahlen in Groß Britannien dreimal höher liegen, als auf den Kanaren hat die Regierung in London am Sonntag eine generelle Quarantäne Zeit für britische Urlauber aus Spanien verhängt. Daraufhin haben Jet2 und TUI vorerst alle Flüge aus England nach Spanien gestrichen.

Trujillo hat in einem Interview nochmal bekräftigt, dass Virus Tests an Flughäfen nicht nur wichtig für Touristen aus dem Ausland sind, sondern genauso auch für die kanarische Bevölkerung für mehr Sicherheit und Vertrauen sorgen.

Geplant sind Tests sowohl bei der Einreise als auch, je nach Land und Situation, bei der Ausreise.

Hitzewarnung und hoher Wellengang – Für Gran Canaria, Teneriffa und La Gomera gilt erneut eine Wetterwarnung wegen heißen Temperaturen. Dazu gilt an den betroffenen Küstenabschnitten besondere Vorsicht wegen starkem Wellengang und der Gefahr von Unterströmungen.

Die Wetterwarnstufe des spanischen Wetterdienstes AEMET gilt bis heute Abend 20.00 Uhr. Die Temperaturen steigen auf Werte von über 35 Grad, besonders im Osten, Süden und Westen Gran Canarias.

Im Kanal zwischen Anaga auf Teneriffa und Agaete auf Gran Canaria wird mit hohem Wellengang gerechnet, die Gefahr von Unterströmungen ist heute dort besonders hoch. Alarmstufe Gelb wegen Hitze und starkem Wellengang gilt mindestens bis heute Abend.

Weinmarmelade auf Lanzarote – Jedes Jahr erhält die Weinsorte Malvasia Auszeichnungen auf der ganzen Welt. Jetzt gibt es den Malvasía Volcánica als Brotaufstrich. Nach monatelangen Fehlversuchen, ist es den beiden Unternehmern Fefo Nieves und Carmen Castro gelungen, den Geschmack eines der besten Weißweine der Welt in ein Marmeladenglas zu packen und als Brotaufstrich anzubieten.

Seit 2015 produzieren die Beiden in Tinajo auf Lanzarote einzigartige Mojo Sorten und Marmelade mit Produkten der Insel unter den Firmennamen LALA.

Die neue Marmelade Malvasía Volcánica genauso wie alle anderen Produkte sind in ausgesuchten Läden auf Lanzarote oder über die Facebookseite von Mermeladas LALA erhältlich.

20 Kilometer Kanalisation für Chira-Soria – Das geplante Wasserkraftwerk im Süden Gran Canarias in den Bergen nördlich von Maspalomas erhält einen Wasserkanal mit einer Länge von über 20 Kilometern. Wie aus den Bauplänen hervorgeht, ist diese Länge notwendig um Süßwasser aus der Entsalzungsanlage an der Küste in die beiden Stauseen Chira und Soria zu pumpen. Innerhalb von 60 Monaten sollen die beiden Stauseen mit Süßwasser gefüllt werden.

Rund 300 Höhenmeter müssen dabei von der Küste bis zum Wasserkraftwerk überwunden werden – Geplant sind rund 5.200 Hektometer Süßwasser pro Jahr.

Fertiggestellt werden soll das Kraftwerk 2025. Ähnlich wie auf El Hierro sollen Windräder 50% des Strombedarfs auf Gran Canaria decken, bei Überproduktion wird die Windenergie Wasser von der Küste in die Stauseen pumpen, in Windarmen Zeiten produzieren Turbinen, angetrieben durch Wasser aus den Stauseen, die notwendige Energie.

Keine Reisewarnung für Kanaren – Das Auswärtige Amt in Berlin rät von Reisen nach Barcelona, Costa Brava, Aragón und Navarra im Norden Spaniens ab.

Die Kanaren oder Balearen sind von dieser Reiseempfehlung nicht betroffen.

In der Region Madrid gilt nun auch wie in allen anderen Provinzen bis auf die Kanarischen Inseln eine allgemeine Maskenpflicht, unabhängig ob der Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Nur beim Sport und aus medizinischen Gründen gibt es Ausnahmen. In der Region Barcelona sind alle Bars und Diskotheken geschlossen worden.

Weiterhin als sicheres Reiseziel gelten die Kanaren, mit 5,6 Corona Infizierten pro 100.000 Einwohner. Während in allen anderen spanischen Regionen eine generelle Maskenpflicht herrscht, gilt auf den acht Inseln des Archipels Mundschutzpflicht nur wenn ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

 

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