Verlorene Wintersaison

Die Kritik an der Haltung von Reyes Maroto, Ministerin für Industrie und Tourismus, nach ihrer Aussage zu Corona Schnelltests ist branchenübergreifend.

Die Vereinigung der Hoteliers in der Provinz Las Palmas sieht die gesamte Wintersaison als verloren an, nachdem Maroto die Validierung der Schnelltests abgelehnt hat.

Der Unterschied zum bisher zum PCR-Test, der seit rund einer Woche für Einreisende nach Spanien notwendig ist, liegt im Preis und im Zeitaufwand.

Ein Ergebnis steht bei der Verwendung eines Antigentests innerhalb von wenigen Minuten fest, die Kosten liegen zwischen 30 und 50 Euro. Die Verwendung eines PCR-Tests setzt eine Labortätigkeit voraus, mindestens 24 Stunden Zeit und Kosten, die sich je nach Land, zwischen 120 und 300 Euro bewegen.

In Groß Britannien liegt die Wartezeit für einen PCR-Test zum Teil bei mehr als 14 Tagen.

Die Kritik der Hoteliers ist aber auch deswegen so intensiv, weil selbst die Europäische Union in einem Empfehlungspapier die Verwendung von Antigentests ausdrücklich empfiehlt und deren Ergebnis genauso wie die der PCR-Tests anerkennt.

Für eine Aktivierung des Tourismussektors noch in dieser Wintersaison sind Antigenschnelltests die Voraussetzung, so ein Sprecher der FEHT – wenn ein PCR-Test mehr als das Flugticket auf die Kanarischen Inseln kostet, werden die Buchungen nicht signifikant steigen.


Intensiver Regen füllt Stauseen – Die Bilder die seit gestern Vormittag im Netz kursieren, zeigen Wasserfälle, volle Barrancos und überschwemmte Straßen. Bilder die es so seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

In Costa Teguise auf Lanzarote hat der Regen die Barrancos gefüllt, in Haría hat der Stausee bei Arrieta soviel Wasser wie seit Jahren nicht mehr, in Arrecife hat der intensive Niederschlag Straßen überschwemmt und Gullideckel überlaufen lassen.

Auf Gran Canaria ist das Bild ähnlich, auch dort ist die Hoffnung der Landwirte erhört worden, die Stauseen sind vollgelaufen, die Natur hat gestern soviel Regen erhalten wie lange nicht.

Selbst auf Fuerteventura, wo sich wegen der flachen Topografie, kaum Wolken abregnen, haben sich gestern trockene Schluchten in reißende Flüsse verwandelt. Im Durchschnitt hat es gestern 25 Liter Niederschlag pro Quadratmeter geregnet.

Für Gran Canaria und Teneriffa gilt auch heute Alarmstufe Gelb wegen intensivem Niederschlag, für Lanzarote und Fuerteventura werden heute nur noch leichte lokale Schauer erwartet.


Hurrikan Warnung – Bisher heißt der Tropensturm im Norden der Kanarischen Inseln weiterhin Clement. Er ist für die aktuelle Wetterlage mit Wind aus südlicher Richtung verantwortlich.

Das Hurrikan Zentrum in Miami rechnet mit einer 40%igen Wahrscheinlichkeit, dass sich Clement in den kommenden zwei Tagen in einen Hurrikan verwandelt.

Mit Kappa hat das NHC bereits einen Namen für den das mögliche Wetterphänomen gewählt. Das Zentrum von Clement bewegt sich aktuell noch über Madeira und sorgt dort für bis zu 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter und Sturmböen.

Der Tropensturm bewegt sich seit drei Tagen in nordöstlicher Richtung auf das spanische Festland zu.


Welcher Mundschutz wird empfohlen – Mit einem Video in den sozialen Netzwerken versucht das spanische Gesundheitsministerium die Bevölkerung für den obligatorischen Mundschutz zu sensibilisieren. Drei verschiedene Arten von Masken für drei verschiedene Bevölkerungsgruppen.

Die sogenannte Hygienemaske wird aus Stoff hergestellt, ist je nach Hersteller zertifiziert und kann mehrfach gewaschen werden. Sie kann von gesunden Personen getragen werden, die keinerlei Symptome aufweisen.

Positiv getestete Menschen, oder Menschen die Symptome aufweisen sollen einen chirurgischen Mundschutz verwenden. Er ist meist blau oder grün, muss nach einem gewissen Zeitraum gewechselt und kann nicht wiederverwendet werden.

Personen die im Kontakt mit dem Virus arbeiten oder kranke Menschen pflegen sollen einen sogenannte EPI oder FFP2 Masken verwenden. Bei dieser Art des Mundschutzes handelt es sich um Schutzmaske für die eigene Sicherheit, das Atmen mit diesem Mund und Nasenschutz wird durch die Filterfunktion erschwert.


13.000 Impfstationen - Um die Bevölkerung in Spanien gegen Covid-19 zu impfen wird es im ersten Semester 2021 13.000 Impfstationen geben. Das hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

Sanchez setzt auf das bereits gut funktionierende Grippe Impfungsnetz, dass jedes Jahr für die Impfung von rund 10 Millionen Spaniern sorgt. Das Gesundheitssystem in Spanien ist laut Sanchez bereits gut auf eine flächendeckende Verteilung des Corona Impfstoffs vorbereitet.

In den letzten acht Wochen sind 14 Millionen Spanier gegen Grippe geimpft worden. Unterschrieben worden sind von der europäischen Union fünf Verträge mit Herstellern eines Covid-19 Impfstoffes, 1,2 Milliarden Impfdosen sollen ab Januar nach und nach geliefert werden.

Für Spanien sollen laut Sanchez in den ersten sechs Monaten kommendes Jahr 120 Millionen Dosen eines Corona Impfstoffes zur Verfügung stehen.


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