Weitere Lockerungen angekündigt

Weitere Lockerungen angekündigt

Auf den Kanarischen Inseln wird es weitere Lockerungen während der Corona Pandemie geben.

Die geringe Zahl von Infizierten auf dem Archipel lassen diese Maßnahmen zu, so ein Sprecher der Regionalregierung. Es soll in den Tourismuszonen mehr Nachtleben geben, dabei bleiben aber die Tanzflächen der Diskotheken weiterhin geschlossen.

Hotels sollen mehr Zimmer gleichzeitig vermieten können, die Nutzung der Gemeinschaftsflächen soll flexibler gestaltet werden können. Damit soll auch den Reiseveranstaltern die Möglichkeit gegeben werden, für mehr Bewegung im Tourismusbereich zu sorgen – die Nachfrage in anderen EU-Ländern sei grundsätzlich da.

Bis auf die Gruppe von Migranten die mit einem Flüchtlingsboot Fuerteventura erreicht haben, gibt es seit Tagen keine bekannten Infektionsherde auf den Kanaren.

Hitzewelle mit 37 Grad Höchstwerten – Das Thermometer ist gestern in San Bartolomé de Tirajanas auf Gran Canaria auf 37 gestiegen – Topwert auf den Kanaren. Auch auf anderen Inseln in anderen Gemeinden ist die Hitzewelle deutlich spürbar, das Wetterphänomen Calima sichtbar.

Es gilt weiterhin Alarmstufe Gelb für verschiedene Bereiche des Archipels, mindestens noch bis heute Abend.

Sportliche Aktivitäten sollen auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegt werden und die Mittagsstunden in der Sonne sind zu meiden. Heute sollen zusammen mit starken Windböen die Temperaturen wieder auf bis zu 35 Grad steigen.

Jeder vierte hat Kurzarbeit verlassen – Ein Viertel der Angestellten und Arbeiter, die auf den Kanarischen Inseln in Kurzarbeit gestanden haben, ist wieder an den Arbeitsplatz zurückgelehrt. Im Mai waren 207.629 Personen auf dem Archipel im sogenannten ERTE gemeldet, heute sind es 51.500 weniger.

Auch die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni deutlich weniger angestiegen als im Mai. 640 Personen haben sich im letzten Monat arbeitslos gemeldet.

Im Juli arbeiten 630.000 Personen in einem Angestelltenverhältnis, 130.000 als Autonomos und 25.000 sind als Fischer, Landwirte oder in privaten Haushalten beschäftigt.

Neues Notstandsgesetz für spanische Regionen – Ein neues Gesetz soll es der spanischen Zentralregierung in Madrid ermöglichen einzelne Regionen und Autonomien in den Alarmzustand zu versetzten. Das ist bisher nur Landesweit möglich.

Ziel von Dr. Fernande Simón und seiner Arbeitsgruppe ist es, eine Regelung zu finden, die es bei erneutem Ausbrechen des Corona Virus der Zentralregierung in Madrid ermöglicht, lokale oder regionale Maßnahmen zu treffen. Ein nationaler Lockdown soll nach Möglichkeit damit verhindert werden.

1 Milliarde Euro weniger – Welche finanziellen Folgen die Corona Pandemie für die Kanaren hat, zeigt sich heute in einer aktuellen Studie, publiziert von FRONTUR. Im Mai haben 900.000 Touristen weniger als im letzten Jahr zur gleichen Zeit Urlaub auf den Kanaren gemacht.

Gut eine Milliarde Euro sind damit in den 30 Maitagen Hotels, Restaurants und allen anderen Dienstleistern, die direkt oder indirekt vom Tourismus leben verloren gegangen.

Spanienweit errechnet FRONTUR einen Betrag von acht Milliarden verlorenen Euro. Rechnet man die Verluste aus April dazu, kommt Spanien auf 15 Milliarden verlorene Euro insgesamt. Hotelübernachtungen gab es im Mai in Spanien 259.000, im letzten Jahr zum gleichen Zeitraum waren es 32 Millionen.

 

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