Wieder Hitzewarnung

Wieder Hitzewarnung

Für Gran Canaria steht in verschiedenen Gemeinden heute die Temperatur-Ampel auf Orange.

In Agaete, Agüimes, La Aldea de San Nicolas, Ingenio, Mogán, San Bartolomé de Tirajana, Santa Lucía de Tirajana und Tejeda werden Temperaturen von über 34 Grad erwartet. Ebenso auf Fuerteventura im Süden der Insel. Auf Lanzarote gilt Alarmstufe Gelb wegen Temperaturen bis 34.

Die aktuelle Hitzewarnung des spanischen Wetterdienstes gilt ab heute bis Mittwoch.

Es wird empfohlen die Mittagsstunden in der Sonne zu meiden, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und Sport in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden zu praktizieren.

314 Neuinfektionen – Die Zahl der Corona Neuinfektionen lag in den letzten 24 Stunden auf den Kanaren bei 314. Hotspot ist weiterhin Las Palmas auf Gran Canaria. 5.878 aktive Fälle gibt es aktuell auf den Kanarischen Inseln, alleine 3.396 davon sind auf Gran Canaria registriert.

In häuslicher Quarantäne befinden sich im Moment 5.643 Personen wegen leichter Krankheitssymptome, nur 191 Patienten werden deswegen stationär behandelt.

Im Gespräch sind wegen der hohen Infektionszahlen in den Ballungsgebieten Las Palmas auf Gran Canaria, Arrecife auf Lanzarote und Valverde auf El Hierro lokale Lockdowns und ein neuer Termin für den geplanten Schulbeginn am 15. September.

Flüchtlingswelle – Die Kanarischen Inseln benötigen beim Thema Flüchtlinge dringend Unterstützung und Lösungen von der Zentralregierung in Madrid.

Von Samstag auf Sonntag sind in Arguineguin auf Gran Canaria acht Flüchtlingsboote angekommen.

Im Hafen befinden sich, in Zelten untergebracht, 332 Flüchtlinge vom afrikanischen Kontinent. Sie alle müssen unterschiedlich und separiert untergebracht werden, um eine entsprechende Quarantänezeit einzuhalten. Die meisten von ihnen sind Männer, nur drei Frauen sind in den letzten 24 Stunden auf Gran Canaria angekommen.

Die Insel verfügt weiterhin über keine entsprechende Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge. Selbst wenn der Bau einer Unterkunft heute beginnen würde, dauert es Monate bis zur Fertigstellung. Es gibt aktuell weder ein entsprechendes Grundstück, noch ein entsprechendes Projekt dafür.

Im Hafen von Arguineguin ist von Normalität seit Monaten nichts mehr zu spüren: Rotes Kreuz, Militär, Seenotrettung und Guardia Civil machen einen normalen Tagesablauf für die Fischer im Hafen unmöglich.

Diskutiert wird jetzt über einen leerstehenden Appartement-Komplex in Maspalomas zur Unterbringung für die Flüchtlinge.

Dringend Blutspenden benötigt – 300 Blutbeutel pro Tag werden in den medizinischen Einrichtungen auf dem Archipel benötigt. Heute wendet sich das Gesundheitsamt erneut in verschiedenen Tageszeitungen an die Bevölkerung und ruft die Bevölkerung zum Blutspenden auf.

Die Blutbanken in den Krankenhäusern sind auf einem so niedrigen Stand, das Gefahr besteht geplante Operationen verschieben zu müssen.

Auf Lanzarote kann werktags sowohl in Yaiza, als auch im Krankenhaus in Arrecife Blut gespendet werden, ebenso auf Fuerteventura in Puerto del Rosario im Krankenhaus. Auf Gran Canaria bietet so gut wie jede Gemeinde in den Centros de Salud werktags die Möglichkeit zur Blutspende.

Mehr Infos und Adressen zum Blutspenden gibt es im Internet.

Zwei Kletterer gerettet – Am Roque Nublo auf Gran Canaria haben zwei 52 und 53 Jahre alte Kletterer dich Nacht unfreiwillig in einer 100 Meter hohen Steilwand verbracht. Sie hatten bereits am Samstagnachmittag den Notruf verständigt, nachdem es für die beiden mitten in der Wand kein vor oder zurück mehr gab.

Bis in die Nacht haben Feuerwehr und Katastrophenschutz versucht die beiden Männer aus der Steilwand zu retten. Von oben sind Schlafsäcke, Wasser und Verpflegung abgelassen worden, die beiden Kletterer mussten die Nacht an einem Felsvorsprung verbringen.

Gestern Morgen konnten sich Beamte der Feuerwehr zu den beiden abseilen und sie per Seilwinde in Sicherheit bringen.

 

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