Wiederstand gegen Hotelunterbringungen

Wiederstand gegen Hotelunterbringungen

Auf Fuerteventura mehrt sich der Protest gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in Hotels.

Gemeindevertreter und Hotelbetreiber sorgen sich um das Außenbild im Tourismus, nachdem die Zentralregierung in Madrid eine entsprechende Verordnung verabschiedet hat. Essensräume sind umgewandelt worden in Hotelhallen stehen hunderte Stockbetten aus Metall.

Wegen der weiterhin steigenden Zahl von Flüchtlingsbooten, die die kanarischen Küsten erreichen sind nicht nur auf Fuerteventura geschlossene Hotels in Flüchtlingsunterkünfte umgewandelt worden.

Die Frage, was mit den Flüchtlingen passieren soll, sobald die Infektionszahlen wieder unter 50 pro 100.000 Einwohner sinken und der Tourismus wieder seine Tätigkeit aufnimmt, ist bisher noch nicht geklärt.

Madrids Ärzte wollen streiken – Überall in Spanien steigt die Zahl der Neuinfizierten, besonders Großstädte wie Madrid, Palma oder Las Palmas sind betroffen. In der spanischen Hauptstadt haben die Ärzte jetzt wegen monatelanger Überlastung Streiks angekündigt.

Wegen ständiger Sparmaßnahmen ist der Gesundheitssektor seit Jahren im Stress, Corona und Covid-19 haben die Lage in den letzten Monaten weiter verschärft.

Ab dem 28. September ist ein kompletter und unbefristeter Streik der Ärzte in Madrid angekündigt. Die Region Madrid ist aktuell am stärksten von Covid-19 betroffen, in der sieben Tage Inzidenz liegt der Wert bei 267 pro 100.000 Einwohner – auf den Kanarischen Inseln bewegt sich die sieben Tage Inzidenz bei 87.

Lockdown auf Mallorca – Teile der Inselhauptstadt von Mallorca sind von der Inselregierung abgeriegelt worden. Seit Freitag 22.00 Uhr herrscht in vier Stadtvierteln von Palma Ausgangssperre.

Betroffen sind rund 23.000 Einwohner, die Maßnahmen gelten vorerst für 14 Tage.

Lokalpolizei und Nationalpolizei überwachen die Ausgangssperre. Die Gegenden können nur diejenigen verlassen, die einen triftigen Grund wie etwa die Fahrt zur Arbeit, zur Schule oder ins Gesundheitszentrum haben. Busse halten in den kommenden 14 Tagen in den betroffenen Stadtteilen von Palma nicht mehr.

1 Tonne Kokain beschlagnahmt – 88 Seemeilen westlich von La Palma haben Beamte der Guardia Civil auf einer Segelyacht mehr als 1000 Kilogramm Kokain gefunden. Die Ermittlungen gegen den Drogenring, bestehend aus Kroaten, Bosniern und Albanern dauern bereits seit Juni an.

Wegen der Corona-Pandemie musste die Gruppe ihre Schmuggeltätigkeiten aber auf Eis legen. Wochenlang lag die Segelyacht in Arrecife auf Lanzarote im Hafen.

Offiziell hat die Segelyacht mit Kurs nach Brasilien den Hafen von Arrecife verlassen, ihren Kurs haben die Ermittler aber mit dem SIVE Radarsystem verfolgt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Drogen für den europäischen Markt bestimmt waren.

980 Pakete mit Kokain sind von einer Spezialeinheit der spanischen Polizei sichergestellt worden, die vier Besatzungsmitglieder sitzen in Untersuchungshaft.

Mann ertrunken – An der Küste bei Órzola auf Lanzarote ist gestern ein Mann ums Leben gekommen. Der 50-jährige trieb leblos im Wasser und konnte von anderen Badegästen ans Ufer gebracht werden.

Der Unfall hat sich am Strand von La Cantería bei Órzola ereignet.

Die Retter haben sofort versucht den Mann zu reanimieren und den Notarzt verständigt. Die Rettungskräfte konnte nach Eintreffen nur noch den Tod des aus Rumänien stammenden Mannes feststellen.

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