Zyklon Gefahr westlich der Kanaren

Zyklon Gefahr westlich der Kanaren

Der spanische Wetterdienst AEMET beobachtet seit gestern ein Wetterphänomen westlich der Kanarischen Inseln - 

nachdem das amerikanische Hurricane Center eine entsprechende Warnmeldung veröffentlicht hat.

Bisher liegt die Wahrscheinlichkeit eines tropischen Wirbelsturmes bei 40% in den kommenden 48 Stunden, für die kommenden sechs Tage liegt die Wahrscheinlichkeit bei 60%.

Die Unwetterwolken haben aktuell einen Durchmesser von rund 800 Kilometern, befinden sich westlich der Kanarischen Inseln auf Höhe der Azoren und bewegen sich in Richtung Nord Osten.


Küstenwache 48 Stunden im Dauereinsatz – 45 Flüchtlingsboote haben am Wochenende die Kanarischen Inseln erreicht. Es ist das Wochenende mit den meisten Flüchtlingen in 48 Stunden seit 2006. Am Samstag und Sonntag sind 1.860 Männer, Frauen und Kinder vom Roten Kreuz an Hafenmolen auf den Kanaren erstversorgt worden.

Seit Januar ist die Zahl der Flüchtlinge die über den Atlantik den Archipel erreichen auf über 13.500 gestiegen.

An diesem Wochenende waren Küstenwache und Rotes Kreuz so gut wie überall auf den Inseln im Einsatz. Die Flüchtlingsboote sind auf El Hierro, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria angekommen. Die Suche nach drei weiteren Flüchtlingsbooten wird heute fortgesetzt, nachdem gestern gegen 18.00 wegen fehlender Sicht die Suche eingestellt worden ist.


Von 50km/h auf 20km/h in Städten – Das spanische Verkehrsministerium plant eine neue Höchstgeschwindigkeit in Städten von 20km/h, eine Entscheidung soll bereits in dieser Woche fallen. Auch auf Stadtautobahnen soll es mit 80km/h eine neue Höchstgeschwindigkeit geben.

Straßen mit einem Fahrsteifen werden in Städten dem Gesetzesvorschlag zufolge 30er Zonen, Straßen mit zwei Fahrstreifen, wie z. B. die Medular in Arrecife auf Lanzarote bleiben 50er Zonen und auf der Circunvalación, die Stadtautobahn rund um Arrecife, darf maximal 80 Kilometer pro Stunde gefahren werden.

Hintergrund zu den Änderungen der Höchstgeschwindigkeiten ist laut DGT, Dirección General de Trafico, eine neue Mobilität in Städten - längst hätten Fahrräder, E-Bikes und E-Roller als Protagonisten das Kraftfahrzeug abgelöst.


Mehrere illegale Partys aufgelöst – Auf den Kanaren ist Teneriffa im Moment der Covid-19 Hotspot. Rund um Santa Cruz gibt es in dieser Woche die meisten Corona-Infizierten. Wegen mehrerer illegalen Partys waren die Beamten aber am Wochenende verstärkt in Las Palmas auf Gran Canaria im Einsatz.

Sowohl am Strand von Alcaravaneras als auch in den angrenzenden Parks sind mehrere Partys von Jugendlichen aufgelöst worden. In La Isleta musste die Polizei eine Bar schließen, nachdem die maximale Zahl der Gäste überschritten worden ist, als auch die Hygiene- und Abstandsregeln nicht eingehalten worden sind.

Die 7-Tages Inzidenz liegt auf den Kanarischen Inseln heute bei 44,63.


Eidesstattliche Erklärung für Canarios – Nachdem Urlauber aus dem Ausland in Unterkünften auf den Kanarischen Inseln einen negativen Corona Test vorlegen müssen, sind auch Canarios zu entsprechenden Maßnahmen in Hotels und Ferienappartements verpflichtet.

Sie sollen eine eidesstattliche Erklärung unterschreiben, in den vergangenen 15 Tagen keine Reise aufs Festland oder in andere europäische Länder durchgeführt zu haben.

Diese Regelung ist noch nicht gültig, eine Entscheidung im kanarischen Parlament gilt aber bereits als sicher. Ursprünglich sollten Urlauber bereits an Flughäfen kontrolliert bzw. getestet werden. Dieser Vorstoß der kanarischen Regionalregierung ist aber von Madrid abgelehnt worden. Mit dem neuen Vorschlag, der von der Regionalregierung entschieden werden kann, dürfen Hotel- Appartementbetreiber Urlaubern den Aufenthalt nur bei Vorlage eines negativen Corona-Tests gewähren, der nicht älter als 72 Stunden ist.


 

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