Repsol räumt Risiko einer Ölpest ein

In einer Pressemitteilung räumt das Mineralölunternehmen REPSOL ein gewisses Risiko für eine Ölpest an den kanarischen Küsten bei einem so genannten BlowOut ein. Sollte bei den Probebohrungen an einer Ölblase Erdöl durch den Überdruck ausströmen wären die Küsten des Archipels wie auch die Küsten Marokkos von einer Ölpest betroffen.

Anhand von Strömungsverhältnissen hat REPSOL bereits ausgerechnet wie stark: 5,85% der Ölpest kommt auf den Kanarischen Inseln 26,2% an der marokkanischen Küste. Wohin der Rest des Ölteppichs strömt geht aus den Berechnungen nicht hervor. Fuerteventura ist die Insel die am stärksten von einer möglichen Ölkatastrophe betroffen ist. Laut den Strömungsverhältnissen trifft 93,7% des Ölfilms diese Insel. Das Risiko für Lanzarote liegt dagegen bei 0,3% - Gran Canaria muss mit einem Restrisiko von 6% rechnen.

Innerhalb der Pressmitteilung räumt REPSOL für den unwahrscheinlichen Fall eines BlowOuts ein hohes soziales Risiko für Fuerteventura ein, während das Risiko für die Umwelt nur als mittelmäßig bezeichnet wird.

Beim Baden ertrunken

Am Las Cucharas Strand in Costa Teguise auf Lanzarote ist ein Tourist ums Leben gekommen. Der Brite hat nach ersten Presseberichten im Wasser einen Herzinfarkt erlitten. Der Unfall ereignete sich gestern Mittag gegen 12.40. Badegäste hatten den leblosen Körper aus dem Wasser gezogen und versucht zu reanimieren. Wenige Minuten später übernahmen Rettungssanitäter die Wiederbelebungsversuche, ebenfalls ohne Erfolg.  Nähere Angaben zur Person des Toten sind noch nicht bekannt. 

Kanarisches Kinderkochbuch

Bestes Kochbuch für Kinder stammt von den Kanarischen Inseln. Beim Gourmand World Cookbook Award in Peking hat in der Kategorie Kinderkochbuch eine kanarische Autorin gewonnen.

Lourdes Soriano Benítez de Lugo hat, inspiriert durch den Buchtitel des kleinen Prinzen, eine Kombination aus Kochbuch und Orthografielehre geschrieben. In Peking ist Soriano mit ihrem bisher nur auf Spanisch erhältlichen Kochbuch „Cocina las Letras con El Principito“ als bestes Kinderkochbuch ausgezeichnet worden.

Ein deutsches Kochbuch taucht ebenfalls unter den Prämierten auf: Das AIDA Kochbuch der Kreuzfahrtköche wurde auf den dritten Platz gewählt. 

 

Optimismus am Arbeitsmarkt

Laut einer Studie der Zeitarbeitsfirma Manpower erwartet die kanarische Autonomie noch in diesem Sommer eine deutliche Steigerung der Arbeitsverträge. Um 25% im Vergleich zum letzten Jahr soll die Zahl der Arbeitnehmer steigen.

Neben der kanarischen Autonomie sollen auch die Regionen Andalusien und Extremadura von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt profitieren. Für die anderen spanischen Regionen erwartet Manpower eine durchschnittliche Entwicklung von 1% mehr Arbeitsverträgen im Vergleich zum letzten Jahr.

Trotzdem entspricht das Ergebnis der Studie der besten Prognose seit 2008, seit Beginn der Wirtschaftskrise in Spanien. 

Homöophatie auf dem Vormarsch

42% aller Canarios haben bereits mindestens einmal von einer homöophatischen Behandlungsmethode Gebrauch gemacht. Mehr als jeder Zehnte zieht die Homöophatie der klassischen Schulmedizin vor.

Mit den aktuellen Ergebnissen finden sich Canarios im spanischen Mittel wieder, anders als noch vor fünf Jahren als ein Großteil der Bevölkerung des Archipels diese alternative Behandlungsmethode ablehnte.

Im Detail betrachtet findet die Homöophatie auf den Kanarischen aber nur bei Beschwerden wie Erkältungen, Schlaflosigkeit oder leichten Allergien Anwendung. Bei schlimmeren Beschwerden vertraut ein Großteil der Betroffenen weiterhin auf die klassische Schulmedizin. 

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