Sozialhilfe fast verdreifacht

Laut einem Bericht des Consejo General de Trabajo Social haben sich die Anträge auf soziale Hilfen und finanzielle Unterstützung auf den Kanarischen Inseln in den letzten 12 Monaten fast verdreifacht. Dazu ist die Mitarbeiterzahl in den Ämtern in diesem Bereich fast um die Hälfte reduziert worden. Kurz: Das Sozialministerium steht kurz vor dem Kollaps, so zumindest wird es in dem Bericht beschrieben.

Nur noch in der Region Murcia gibt es weniger Mitarbeiter in den Sozialämtern als auf den Kanarischen Inseln. Der Consejo General vertritt in dem Bericht rund 40.000 Sozialarbeiter und fordert Gegenmaßnahmen um die Folgen des Sparplans der Regierung aufzufangen. Der soziale Frieden sei  in Gefahr, so ein Zitat in dem Bericht. 

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Schulbeginn

Auf sechs Inseln beginnt ab Montag das Schuljahr 2014/2015 für die Grundschüler, einzig Gran Canaria startet einen Tag später ins neue Schuljahr. An den weiterführenden Schulen geht’s erst einige Tage später los, aber bis zum 15. September haben dann alle schulpflichtigen Kinder wieder einen geregelten Tagesablauf.

Damit stehen auch offiziell die Schulferien für das kommende Jahr fest. Weihnachtsferien finden vom 22. Dezember bis 7. Januar statt und Osterferien vom 30. März bis zum 5. April. Dazu kommen regional unterschiedliche Feiertage und Faschingsferien. Das Schuljahr endet offiziell am 19. Juni 2015.

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Toter im Meer

Bei Bajamar auf Teneriffa haben Rettungsschwimmer eine männliche Leiche aus dem Wasser geholt. Der Tote weißt schwere Verletzungen auf, die durch den hohen Wellengang verursacht worden sein könnten.

Eine Autopsie soll Klarheit schaffen ob die Verletzungen vor oder nach dem Tod des 30 bis 40 jährigen eingetreten sind. Auch die Identität ist noch völlig ungeklärt. Sicher ist das es sich nicht um einen Badeunfall handelt, die Leiche wurde komplett bekleidet im Wasser rund 20 Meter vom Ufer treibend entdeckt.

Bisher gehen die Behörden davon aus, dass der Mann aus größerer Höhe ins Wasser gefallen ist. Ein Ergebnis der Autopsie wird für heute erwartet. 

Siam Parque erhält Priorität

Die Kissling Gruppe hat für ihr Projekt bei Maspalomas auf Gran Canaria den Vorzug erhalten. Vor drei anderen Projekten die sich zum Teil bereits 2011 für das 150.000 m² große Grundstück beworben hatten. Darunter ein Bauträger der die Parzelle an der Autobahn GC-1 erschließen wollte, eine Naturschutzorganisation die den Bereich mit vom Aussterben bedrohten Pflanzen bepflanzen wollte und der Duo Emprende Gruppe, die mit ihrer Präsentation einen Tag vor der Kissling auf dem Grundstück einen Themenpark errichten wollten.

In einer Erklärung für die Entscheidung heißt es, das der Siam Parque von großem allgemeinen Interesse ist und die Entscheidung die Wichen für eine positive touristische, wirtschaftliche und soziale Zukunft beiträgt. Insgesamt sollen in dem Barranco bei Maspalomas 2,8 Milliarden Euro investiert werden um einen Wasserpark zu schaffen der bereits in ähnlicher Form im Süden Teneriffas besteht.

5.000 Tonnen Öl recycelt

Das Unternehmen Sigaus hat heute eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht. Demnach wurden in den letzten 12 Monaten auf dem Archipel mehr als 5.000 Tonnen Industrieöle wieder aufbereitet, das entspricht einer Menge von 21 Tonnen Öl pro Tag. In erster Linie handelt es sich hierbei um Industrieöle für Fahrzeuge und Maschinen.

Aus den 5.200 Tonnen Gebrauchtöl wurden knapp 2500 Tonnen Schmieröl wieder an den Markt zurückgegeben. Sigaus ist auch auf dem spanischen Festland aktiv und hat alleine auf den Kanarischen Inseln für eine Reduzierung des CO2 Ausstoßes um 10.000 Tonnen gesorgt, das entspricht der CO2 Absorbierung von 2.000 Hektar Waldfläche.

Aber bei allen positiven Meldungen bleibt Sigaus eine entscheidende Information schuldig. Weiterhin gibt es die Annahmestellen nur auf Gran Canaria und Teneriffa. Wann zusätzliche Annahmestellen für gebrauchtes Öl auch auf den kleineren Inseln entstehen sollen wird nicht erklärt. 

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