Zwei neue Ölfilme entdeckt

Rund vier Meilen nördlich der Stelle im Atlantik an der die Oleg Naydenov vor rund 40 Tagen gesunken ist, hat die Küstenwache zwei neue Ölteppiche entdeckt. Zwei Schiffe der Küstenwache mit Spezialgerät an Bord befinden sich im Moment in der Zone um die Wasseroberfläche zu reinigen.

In der Zwischenzeit konnte die Crew des norwegischen Spezialschiffes mit Robotern weiter an den Rissen am Rumpf des auf 2.700 Meter Meerestiefe gelegenen Schiffswracks arbeiten. Bisher wurden drei von insgesamt sieben Rissen versiegelt aus denen weiterhin Treibstoff austritt. Nachdem alle Risse geschlossen sind, sollen die 1.500 Tonnen Treibstoff die sich an Bord der Oleg Naydenov befinden, abgepumpt werden.

Der russische Fischtrawler war vor rund sechs Wochen im Hafen von Las Palmas in Brand geraten, aufs offene Meer geschleppt worden und gesunken.

Trainerkarussell bei Real Madrid

Carlos Ancelotti ist nicht mehr Trainer der Königlichen. Der Präsident Florentino Perez hat gestern seine Entlassung bekannt gegeben. Es ist der neunte Trainer den Florentino Perez während seiner beiden Amtszeiten entlässt. Ancelotti gewann zwar im letzten Jahr mit Real die Championsleague, in diesem Jahr geht der Hauptstadtclub allerdings leer aus. Laut einer Fan Befragung wünschen sich knapp die Hälfte als zukünftigen Trainer Jürgen Klopp, der bei Borussia Dortmund aufhört. Unbestätigten Pressemeldungen zufolge wird als Nachfolger von Ancelotti der Spanier Rafael Benitez gehandelt, der zurzeit beim SSC Neapel beschäftigt ist. Der amtierende Präsident von Real Madrid gerät in der Zwischenzeit immer mehr in die Kritik der Medien, weil Real trotz teuerstem Spielerkader der Welt in den vergangenen sieben Jahren nur einmal die spanische Meisterschaft gewinnen konnte.

Regionalwahlen - Alles bleibt so wie es ist

Auf parlamentarischer Ebene ändert sich nach den Regionalwahlen auf den Kanarischen Inseln nichts. Die stärkste Partei bleibt Coalicion Canarias, gefolgt von PSOE, die zusammen wieder die Regierung stellen. Stimmen verloren hat die Partido Popular.

Dazu gewonnen hat Nueva Canarias. Neu im Parlament vertreten sein werden im Parlament Podemos und Agrupación Socialista Gomera. Die fünf Prozent Hürde nicht erreicht hat Cuidadanos.

In den Cabildos sieht das Wahlergebnis folgendermaßen aus: Auf Teneriffa hat Coalicion Canarias die absolute Mehrheit gehalten, auf Gran Canaria vertritt die Partido Popular in der kommenden Legislaturperiode das Cabildo. Das Cabildo Lanzarote hat CC-PNC gewonnen – auf Fuerteventura sitzt die Coalicion Canarias in den kommenden vier Jahren im Cabildo. Weitere Ergebnisse der einzelnen Municipios können den aktuellen Tageszeitungen entnommen werden. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 52%.

Auf nationaler Ebene zeigen alle 17 spanische Regionen in den gewählt wurde insgesamt einen staken Wählerverlust der regierenden Partido Popular während beide Linksparteien Podemos und Cuidadanos in den meisten Regionen als dritte oder vierte Kraft aus den Wahlen hervor gehen.

Internationale Drehscheibe Teneriffa

Teneriffa hat es in Sachen Flugziele und Fluglinien unter die besten 30 der Welt geschafft. Aktuell werden 110 Flugziele von den beiden Airports im Süden und im Norden angeflogen. Neben lokalen und nationalen Flugzielen kann von Teneriffa auch bis nach Island, Moskau oder Rumänien geflogen werden.

Um unter die Top10 zu gelangen fehlen Teneriffa aber noch eine ganze Menge weiterer Flugziele. Der Domodedovo Airport in Moskau zum Beispiel bietet 239 Ziele und liegt aktuell auf Platz 10 – Auf Platz 1 geschafft hat es der Antalya Airport in der Türkei mit 670 Flugverbindungen.

IRONMAN Lanzarote 2015

Beim größten internationalen Sportevent der Kanarischen Inseln haben am Samstag auf Lanzarote eine Deutsche und ein Italiener gewonnen. Bei der deutschen Diana Riesler war es ein Start Ziel Sieg. Sie kam nach einer Zeit von 9 Stunden, 56 Minuten und 04 Sekunden ins Ziel. Auf der gesamten Strecke im Wasser, auf dem Rad und beim Laufen war ihr Sieg nie in Gefhar.

Bei den Männern dominierte bis wenige Meter vor dem Ziel der Deutsche Christian Kramer. Er wurde rund einen Kilometer vor der Ziellinie von dem Italiener Alessandro Degaspari überholt.

In diesem Jahr nahmen am Ironman auf Lanzarote rund 1.800 Sportler aus 56 Nationen teil.

Anthem of the Seas in Santa Cruz

Das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt wird morgen im Hauptstadthafen von Santa Cruz festmachen. Der Ozeanriese lief erst vor wenigen Wochen vom Stapel. Das 350 Lange und 42 Meter lange Luxus Kreuzfahrtschiff wurde von der Meyer Werft in Papenburg gebaut und ist das modernste Schiff seiner Klasse. An Bord können die Gäste unter anderem Autoscouter fahren, Basketball spielen, Theatervorführungen genießen und sich kulinarisch in einem der vielen Restaurants mit rund um Blick verwöhnen lassen.

An Bord der Anthem of the Seas befinden sich aktuell rund 3.800 Touristen die morgen die Inselhauptstadt und die Umgebung rund um Santa Cruz auf Teneriffa besichtigen werden.

3 Lecks der Oleg Naydenov geschloßen

Die Crew des norwegischen Spezialschiffes Fugro Saltire hat an dem auf 2.700 Meter tief gelegenen Schiffswracks im Süden von Gran Canaria weitere Risse im Rumpf aus denen Treibstoff austritt abgedichtet. Rund sechs Wochen nach dem Untergang des russischen Fischtrawlers tritt aber weiterhin Treibstoff aus. Die Arbeiten gehen aufgrund der meteorologischen Verhältnisse an der Unglücksstelle nur sehr langsam voran.

Auch mehr als 40 Tage nach dem Unglück bleibt die Öffentlichkeit zu diesem Thema schlecht informiert. Bisher ist weder bekannt, warum die Oleg Naydenov ohne Lizenz zum Fischen in dieser Region die Erlaubnis zum Einlaufen in den Hafen von Las Palmas erhielt, noch welche Ursache das an Bord ausgebrochen Feuer hat, noch warum der Brand nicht im Hafen gelöscht wurde und warum das Schiff mit 1.500 Tonnen Treibstoff an Bord aufs offene Meer geschleppt wurde.

Während den letzten Wochen wurden immer wieder Ölverschmutzte Stellen an den Stränden von Gran Canaria gemeldet. Das gesamte Ausmaß der Katastrophe ist laut Umweltexperten noch nicht absehbar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Keine Erstliga in der kommenden Saison

Im Endspurt der zweiten Fußballliga hat es der UD Las Palmas verpasst, die notwendigen Punkte für einen Aufstieg in die erste spanische Liga einzufahren. Der Sieg gegen FC Barcelona B reicht der Mannschaft aus Las Palmas auf Gran Canaria nicht, weil alle anderen Konkurrenten auch ihre Spiele gewinnen konnten.

Der CD Tenerife unterlag in Gijon Sporting mit 2:0 ist aber weiterhin mit sechs Punkten von einem Abstiegsplatz in die dritte spanische Liga entfernt. 

Spanische Fluglotsen streiken

Im Juni müssen sich Flugreisende in ganz Spanien auf Verspätungen einrichten. Die Gewerkschaft der Fluglotsen hat für den 8., 10., 12. und 14. Juni für je vier Stunden Streiks an allen spanischen Flughäfen angekündigt. Als die Fluglotsen das letzte Mal vor vier Jahren streikten, musste der Notstand ausgerufen werden, das Militär übernahm die Kontrolle des Luftraums, rund 600.000 Flugreisende saßen zum Teil über Tage an den Airports fest. Der Streikzeitpunkt zum Start der Urlaubssaison sei laut Gewerkschaft USCA bewusst gewählt um eine Industrie unter Druck zu setzten, die rund 10% der gesamten Wirtschaftsleistung in Spanien einnähme.

Gerüchte um Präsident des CD Tenerife

Das Thema kursierte in den vergangenen Monaten bereits häufiger in den Medien. Bisher hat der scheidende Präsident der Kanarischen Inseln eine mögliche Führung des Fußballclubs in Santa Cruz auf Teneriffa aber nicht kommentiert.

Anders gestern. Seine Beziehung zu den Weiß Blauen hat Rivero noch nie geleugnet, gestern gab er Pressevertretern an, dass er für Gespräche offen sei. Aktuell drücke er dem Club die Daumen für die beiden noch zu spielenden Partien für einen Verbleib in der zweiten spanischen Liga. Auf Tendenzen angesprochen gab Rivero gestern bekannt, dass Entscheidungen für eine mögliche Präsidentschaft zum Jahreswechsel fallen sollen.

Koalition mit PP ausgeschlossen

Coalicion Canarias und PSOE haben in den Gemeinden in denen die Stimmen für eine Mehrheit nicht ausreichen, Verhandlungen mit der PP ausgeschlossen. Das berichtet heute die Tageszeitung El Dia. Demnach existiert ein internes Papier der beiden Parteizentralen CC und PSOE in dem in den 88 Municipios der Autonomie Koalitionsverhandlungen mit der Partido Popular ausgeschlossen wird. Dem Wahlergebnis zufolge reicht Coalicion Canaria und PSOE in den meisten Gemeinden ein Zusammenschluss für die absolute Mehrheit aus, in allen anderen Gemeinden soll mit kleineren lokalen Parteien verhandelt werden. Insgesamt hat die Partido Popular auf dem Archipel bei den Regionalwahlen im Schnitt 12% der Stimmen im Vergleich zu den letzten Wahlen vor vier Jahren verloren.

Sechs zusätzliche Operationssäle

Mit vier Jahren Verspätung werden im Universitätskrankenhaus Nuestra Señora de Candelaria in Santa Cruz auf Teneriffa sechs weitere Operationssäle eröffnet. Geplant war ihre Fertigstellung bereits 2011. Die lange Patientenwarteliste auf Teneriffa ist unter anderem auch darauf zurückzuführen.

Einem Zeitungsbericht von Diario de Avisos zu Folge werden die Operationssäle Ende August fertig gestellt sein. Vier von ihnen werden für die Unfallchirurgie eingerichtet, einer für die Neurochirurgie und einer für die Kiefer- und Gesichtschirurgie. Die Ministerin für Gesundheit, Brigida Mendoza, unterstrich gestern auf einer Pressekonferenz, dass die verspätete Fertigstellung in erster Linie auf viele kleine bürokratische Hürden zurückzuführen sei.

Seit Jahren führen Mediziner des Krankenhauses die langen Wartelisten der Patienten auf fehlende Operationssäle zurück.

Havarierter Öltanker vor Las Palmas

Die „Lady Montigny“ hat mit 94.000 Tonnen Rohöl an Bord um Erlaubnis gebeten in den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria einzulaufen. Das 250 Meter lange Schiff befindet sich 60 Seemeilen vor der Küste und ist havariert. Nähere Details zu den Ursachen sind nicht bekannt.

Fest steht das an Bord ein Feuer ausgebrochen ist. Gestern Abend wurde der Öltanker von einem Schlepper an den Haken genommen. Laut aktuellen Pressemeldungen ist das Feuer unter Kontrolle aber noch nicht gelöscht. Nach Informationen der Küstenwache besteht Gefahr, dass der Tanker sinken könnte. Bereits vor sieben Wochen ist ein russischer Fischtrawler 16 Meilen vor Gran Canaria mit 1500 Tonnen Treibstoff an Bord gesunken.

Die Arbeiten an dem auf 2.700 Meter Tiefe gelegenen Wrack dauern weiterhin an um die Risse im Rumpf aus denen Öl austritt zu schließen. 

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