37 Tonnen Öl beseitigt

Anders als von den Behörden bisher bekannt gegeben sind, aus der vor Gran Canaria gesunkenen Oleg Neydenov, beträchtliche Mengen Öl ausgetreten.

Ein Spezialschiff der Marine hat laut Angaben des Verteidigungsministeriums bisher 37 Tonnen Öl von der Wasseroberfläche beseitigt. Bisher wurden nur geringe Mengen in 100 Kilogramm Angaben veröffentlicht. Dem Bericht des Verteidigungsministeriums zufolge wurden außerdem, seitdem der russische Fischtrawler gesunken ist, 200.000 Liter Meerwasser gefiltert um es von Ölresten zu reinigen.

Während dessen arbeitet die Crew des norwegischen Spezialschiffes mit Unterwasserrobotern weiterhin an den Rissen im Rumpf des auf 2.700 Meter Tiefe gelegenen Schiffswracks. Aktuell tritt aus drei Rissen im Rumpf weiterhin Öl aus. Erst nachdem alles Risse im Rumpf geschlossen sind, soll der Rest der 1400 Tonnen Öl aus dem Wrack abgepumpt werden.

Polizeibeamter rettet 12-jährigen

Der Unfall hat in einem Restaurant in Puerto de la Cruz auf Teneriffa stattgefunden. Ein 12-jähriger war beim Essen mit seiner Familie bewusstlos vom Stuhl gefallen. Speisereste hatten die Luftröhre des Jungen verschlossen.

Zu diesem Zeitpunkt hielten sich ein Polizeibeamter und ein Rettungssanitäter unabhängig voneinander in dem Restaurant auf. Gemeinsam konnten sie den Jungen behandeln und ihn wieder beleben. Pressemeldungen zufolge führten Reste eines Tomatensalats zur Atemnot.

Der 12-jährige wurde in ein Krankenhaus zur weiteren Behandlung gebracht.

Lady M im Hafen von Las Palmas

Der unter liberianischer Flagge fahrende Öltanker „Lady M“ liegt seit gestern im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria. An Bord des mit 94.000 Tonnen Rohöl führenden Schiff war 120 Seemeilen vor Gran Canaria vor vier Tagen ein Feuer ausgebrochen.

Die Hafenverwaltung von Las Palmas hatte eine erste Anfrage zum Einlaufen abgelehnt. Erst nachdem das Feuer unter Kontrolle war und Sicherheitsbeamte den 250 Meter langen Öltanker inspiziert hatten änderte die Hafenverwaltung ihre Entscheidung. Hintergrund für diesen Prozess ist die Beflaggung des Öltankers.

Um Steuern und Sozialleistungen zu sparen und Sicherheitsstandards zu umgehen, lassen Reedereien ihre Schiffe unter so genannten Billigflaggen fahren. Wie auch in diesem Fall hat die holländische Reederei Marwave Shipmanagment die „Lady M“ unter liberianischer Flagge eingetragen.

Die Hafenverwaltung musste sich um das europäische Hafensicherheitsprotokoll zu erfüllen, persönlich von dem Zustand des Tankers überzeugen. Die Lady M liegt seit gestern mit 94.000 Tonnen Rohöl an Bord im Hafen von Las Palmas um die Schäden an dem Schiff zu reparieren.

Zwei Pateras mit 21 Immigranten

Auf Lanzarote und La Graciosa sind zwei Pateras mit illegalen Einwanderern angekommen. Unter ihnen befinden sich dieses Mal nur volljährige Männer. Ein Boot mit drei Einwanderern kam auf La Graciosa an. Sichtlich desorientiert fragten sie nach ihrer Ankunft Angler nach einem Taxi. Das zweite Boot kam bei Las Chucharas auf Lanzarote mit 18 Immigranten an. Alle 21 Einwanderer sitzen in Untersuchungshaft um ihre Personalien festzustellen. 

Neue Bußgelder am Strand

In der Gemeinde Granadilla de Abona treten ab dem 9. Juni neue Bußgelder in Kraft. Sie betreffen die Strände El Cabezo, El Médano, El Médano-Chica, Leocadio Machado, La Jaquita, La Tejita, Playa Grande und Ensenada Pelada. Aufgeführt sind in dem Pressetext der Gemeinde ein Bußgeldkatalog zwischen 300 und 3.000 Euro. In Zukunft sind Musikinstrumente und Geräte an den betroffenen Stränden verboten, auch die unsachgemäße Benutzung der Duschen führt zu einem Bußgeld. Feuer und offenes Grillen wird genauso geahndet wie das Ausüben von Sportarten außerhalb der dafür vorgesehen Zonen. Auch zurückgelassener Müll führt zu Geldstrafen, wie auch das Fischen. Die Reinigung von Campingtoiletten an nicht dafür vorgesehenen Stellen wird bis zu 1.000 Euro teuer. Bis zu 3.000 Euro werden für Bootsführer fällig, die innerhalb der Badezone verweilen oder den Anker werfen. 

Banderas im Pyjama auf Fuerteventura

Der Hollywoodstar hat mit seinem Privatjet auf dem Flughafen von Fuerteventura einen Zwischenstopp eingelegt. Zusammen mit seinem Bruder ist er heute in verschiedenen Tageszeitungen im Pyjama zu sehen. Der Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln war notwendig um Treibstoff zu tanken.

Banderas hat in seinem Post auf Facebook angeben, auf dem Weg nach Rio de Janeiro zu sein. 

CD Tenerife bleibt in zweiter Liga

Suso und Diego Ifrán haben in einer intensiven Fußballpartie gegen Betis mit ihren Toren alles klar gemacht für den Klassenerhalt. Die Weiß Blauen aus Santa Cruz hatten es bis zum Ende der Saison spannend gemacht. Die Mannschaft von Raul Agné begann nervös, hatte aber den Vorteil gegen einen Tabellenführer zu spielen, der bereits für die erste spanische Liga qualifiziert war. Für Real Betis ging es am Wochenende um nichts mehr. Mit dem 2:0 Sieg verbleibt der CD Tenerife in der zweiten spanischen Liga auf Tabellenplatz 17. Drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

Verbraucherpreise sinken weiterhin

Die Verbraucherpreise sinken – allerdings deutlich weniger als erwartet. Positive Inflationsrate ist zum greifen nahe. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Verbraucherpreise im Mai nur noch um 0,3% gefallen.

Das teilt das Instituto Nacional de Estatistica heute mit. Der Rückgang der Preise schwächt sich seit vier Monaten langsam ab. Grund dafür sind steigende Energiepreise und eine erstarkte spanische Wirtschaft. Während der Wirtschaftskrise war die Inflation in allen spanischen Autonomien stark ins Negative gerutscht.

Die spanische Regierung strebt eine positive Inflation von 2% an.

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