Unwetterwarnung für den Archipel

Die Meteorologen des spanischen Wetterdienstes haben für die Kanarischen Inseln Alarmstufe Gelb ausgegeben. Die Wetterwarnung gilt ab morgen. Gerechnet wird mit zum Teil intensiven Regenschauern und Sturmböen. Für Lanzarote und Fuerteventura werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern erwartet. Dabei bleibt es bei zum Teil stark bewölktem Himmel aber weitestgehend trocken. Auf Gran Canaria muss dagegen mit intensiven Regenschauern, vor allem in höheren Lagen gerechnet werden. Wetterwarnstufe Gelb gilt bis Sonntagabend.

Zwei Krätze Fälle auf Fuerteventura

Die Grundschule Santo Tomás de Aquino in Puerto del Rosario hat in einem Rundschreiben alle Erziehungsberechtigten des Instituts informiert. Bei zwei Schülern ist nach Hautausschlägen Krätze diagnostiziert worden.

Alle Eltern von Kindern der Bildungseinrichtung sind aufgefordert die Haut ihrer Kinder eingehend zu observieren und im gegebenen Fall den Arzt aufzusuchen.

Die Nachricht hat bei einigen Familien zu Unsicherheit geführt, sie haben angekündigt ihre Kinder in den kommenden Tagen nicht zum Unterricht zu schicken. Eine Stellungnahme der Schuldirektion gibt es bisher nicht. Krätze ist eine weit verbreitete parasitäre Hautkrankheit und fällt unter das Infektionsschutzgesetz, bei der betroffene Patienten sich während der Inkubationszeit nicht in Gemeinschaftseinrichtungen aufhalten dürfen.

16.000 Touristen in La Luz

Insgesamt werden am ersten Karnevalswochenende fünf Kreuzfahrtriesen an der Hafenmole von Las Palmas auf Gran Canaria festmachen. Unter ihnen die Harmony V, die AidaBlue, die AidiaSol und die MeinSchiff 4. Damit erwartet die erste Karnevalveranstaltung im Parque Santa Catalina einen regelrechten Ansturm europäischer Touristen. Insgesamt werden am Wochenende im Hafen La Luz 16.000 Passagiere und 3.000 Besatzungsmitglieder von Bord gehen.

UD Las Palmas - Pokalaus

Knapp verloren ist auch ausgeschieden. Ein 1:0 reicht dem FC Valencia im Rückspiel gegen die Gran Canarios um sich fürs Halbfinale des spanischen Pokals zu qualifizieren. Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel erwarteten die Fans in Las Palmas auf Gran Canaria ein historisches Wunder von ihrer Fußballmannschaft. Im ausverkauften Stadion trat der UD Las Palmas gestern Abend auch deutlich vertikaler auf, als noch der letzten Liga Pleite. In Bedrängnis brachten die Gelb Blauen den Gegner aber über 90 Minuten kaum. Dafür nutzte der FC Valencia eine der vielen Konterchancen zum 1:0. Für den UD Las Palmas ist aber das Erreichen eines Viertelfinales im spanischen Pokal trotzdem ein Erfolg. Dies gelang in der Vereinsgeschichte bisher nur ein Mal.

La Matanza in Flammen

Am Camino del Natero in der Nähe des Staubeckens San Antonio auf Teneriffa hat ein Waldbrand rund 10.000 m2 Natur zerstört. Die Flammen sind auf einem Grundstück einer aufgegebenen Finca entstanden und haben mehrere hundert Tannen und Kastanienbäume vernichtet. Gestern Abend meldete der Katastrophenschutz auf Teneriffa, die Flammen seien unter Kontrolle. Personen sind bei dem Waldbrand nicht zu Schaden gekommen.

Arbeitslosigkeit sinkt um 13%

Das Jahr 2015 war für den Arbeitsmarkt auf den Kanarischen Inseln ein gutes Jahr. 45.000 Arbeitslose weniger als in 2014. Trotzdem liegt der kanarische Archipel im nationalen Vergleich beim Thema Arbeitslosigkeit immer noch an letzter Stelle mit einer Quote von 26,75%. Spanienweit haben im letzten Jahr 678.000 als erwerbslos gemeldete Personen einen Job gefunden. Das entspricht einem Rückgang im Vergleich zu 2014 um 12,4%

Bestes Tritathlon Hotel prämiert

Club La Santa und Playitas Resort ausgezeichnet – Die beiden Hotels liegen auf Lanzarote und Fuerteventura und sind die beiden Hotelkomplexe die für Triathleten besonders geeignet sind.

Zu diesem Ergebnis kommt das Internetportal mein-triathlonhotel.com zusammen mit Triathleten aus der ganzen Welt. Sie haben die beiden Hotelkomplexe auf Fuerteventura und Lanzarote auf den ersten Platz gewählt. Unter den besten zehn Sporthoteleinrichtungen befinden sich acht in Spanien, unter anderem auch auf Mallorca.

Spanien ist mit enormem Abstand das Land der Wahl der Triathleten, wenn es um die Auswahl der Hotels und Resorts für Trainingslager und Urlaub geht.

Rohöl bei am Strand Alcaravanera

Ein am 20. Januar gesunkenes Frachtschiff der Charter Maritimo SL ist die Ursache der Strandverschmutzung am Playa de Las Alcaravaneras bei Las Palmas auf Gran Canaria. Verschiedenen Pressemeldungen ist zu entnehmen das es sich bei dem Wrack um das alte, nicht mehr in Betrieb gewesene, Frachtschiff Poong Lim 11 handelt.

Taucher arbeiten unter Wasser an dem Schiff um Lecks zu schließen. Am Strand von Las Alcaravaneras ist das Baden weiterhin untersagt. Der Strand muss von toxischen Flüssigkeiten, wie Schweröl und Treibstoff gereinigt werden. 

Erdbeben bei Fuerteventura

Zwischen El Cotillo und Tindaya ist in der Nacht zum Sonntag ein Erbeben der Stärke 3,3 auf der Richterskala gemessen worden. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 12 Kilometern und ist vor allem von jungen Leuten auf Fuerteventura, die in der Nacht zum Sonntag noch unterwegs waren, bemerkt worden. Von Schäden an Gebäuden ist bisher nichts bekannt.

Ein weiteres Beben ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in der Straße von Gibraltar mit einer Stärke von 6,3 auf der Richterskala. Aus den Regionen Melilla, Andalusien, Malaga, Sevilla und Granada sind rund 500 Anrufe bei der Notrufleitzentrale deswegen eingegangen. Auch bei dem Beben heute Nacht sind keine Schäden bekannt.

Temposchwellen in Arrecife

In der Calle Léon y Castillo in Arrecife auf Lanzarote werden bis Ende Februar so genannte Temposchwellen eingebaut. Sie sollen zwischen La Rapadura und der Kreisverkehr der Circunvalación für eine Reduzierung der Geschwindigkeit bei Autofahrern sorgen. Eine fest eingebaute Geschwindigkeitsmessung mit Fotoapparat war ursprünglich auch im Gespräch, der Verkehrsberuhigung durch Temposchwellen wurde aber der Vorzug im Rathaus von Arrecife erteilt. 

Calima und milde Temperaturen

Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote liegen auch heute und morgen unter dem Einfluss von Ostwind und dem Wetterphänomen Calima. Damit verbunden ist ein annähernd wolkenloser Himmel und Tageshöchstwerte um 22 Grad. Der Ostwind macht sich aber auch durch hohen Staubanteil in der Luft in den Atemwegen bemerkbar. Weit verbreitet sind Husten und Schnupfen. Grundsätzlich sollte ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen werden. Die aktuelle Wetterlage hält mindestens bis Mittwoch an.

Sportzentrum Playa Honda

Die seit einem Jahr andauernden Arbeiten zwischen den Straßen Cuaderna, Timón, Botavara und Botalón sollen bis März abgeschlossen sein. Rund um das neue Sportzentrum wird der Straßenbelag erneuert und Parkplätze eingerichtet.

Spätestens ab April stehen dann ein multifunktioneller Sportplatz mit Baketball-, Handball-, Fotbal Sala- und Tennisfeld zur Verfügung. Außerdem zwei Padel Tennis Plätze, ein Fitnessstudio und ein Skatepark.

Das Rathaus hat für die neuen Installationen rund 1,3 Millionen Euro ausgegeben. Ursprünglich war auf dem Grundstück ein Schwimmbad geplant. Vor rund 12 Monaten wurde das Projekt in ein Sportzentrum umgewandelt.

Dokumentation über Ureinwohner

Die beiden Filmproduzenten Antonio Bonny und Pablo Rodríguez arbeiten an der ersten Dokumentation über die Urbevölkerung der Kanarischen Inseln. Das Projekt soll bis Anfang 2017 fertig gestellt sein. Inhalt der Videoproduktion sind die verschiedenen Theorien, wie und von wo die Ureinwohner der Kanarischen Inseln stammen.

Unterstützt wird das Projekt von der Regionalregierung und der Autonomieregierung, dazu sammeln die beiden Produzenten per Crowdfunding im Internet Geld für die Dokumentation. Zu sehen sein werden die bisher noch sehr lückenhaft erforschten Orte Yacimiento de El Bebedero auf Lanzarote, Yacimiento antiguo en Breña Baja auf La Palma, Montaña de Tindaya auf Fuerteventura, Yacimiento arqueológico de Volubilis in Marruecos, das Mueseum für kanarische Geschichte auf Gran Canaria, Mausoleo de Juba II in Algerien und die Felschriften von La Rasca auf Teneriffa.

Mehr zu dem Projekt und erste Videoaufnahmen gibt es im Internet auf http://www.canariasamazigh.com/

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