Wasserprojekt auf Fuerteventura

Die kanarische Regierung hat die Gemeinde Tuineje ausgewählt für ein 12 Millionen Euro teures Pilotprojekt. 300 Hektar Ackerland sollen in Tuineje auf Fuerteventura mit einem Bewässerungssystem versorgt werden. Dafür soll 200 Meter über dem Meeresspiegel ein Wasserturm mit 305.000 m³ Speichervermögen entstehen. Mit dieser Menge sollen die umliegenden Felder ohne Pumpenkraft bewässert werden. Aus den umliegenden Gebieten wird das Wasser mit Pumpen in den Wasserturm geliefert. Das Projekt soll bis Mitte 2017 im Betrieb sein.

 

43 Baustellen in Santa Cruz

Bisher sind sie nur geplant, aber Santa Cruz auf Teneriffa rüstet sich für die Zukunft. Bis 2020 sollen 43 Stellen in der Inselhauptstadt von Teneriffa modernisiert werden. Alleine in diesem Jahr sollen rund eine Millionen Euro in sechs Modernisierungsmaßnahmen fließen. Das prestigeträchtigste Projekt für die Inselhauptstadt von Teneriffa sind die Fahrradwege. Von Añaza bis Las Tersitas soll bis Ende 2017 ein zweispuriger Fahrradweg fertig gestellt sein. Bereits in diesem Jahr soll ein erstes Teilstück zwischen Las Teresitas und Valleseco erstellt werden. Im kommenden Jahr dann die Strecke zwischen Valleseco und der Philharmonie. Nach der Fertigstellung sollen zwischen Santa Cruz auf Teneriffa und Las Teresitas mehr als 10 Kilometer Fahrradweg am Atlantik entlangführen.

Neue Reisewelle vom Festland

Die Kanarischen Inseln erwarten in diesem Sommer eine wieder erstarkte Nachfrage von Touristen vom spanischen Festland. Einer Umfrage des Internetportals TripAdvisor ist der kanarische Archipel nach den Balearen das Reiseziel für Spanier im Sommer, noch vor den Madrid, Barcelona und Sevilla. Dabei spielen aber Klima und Sonnengarantie eine untergeordnete Rolle. In erster Linie sind es ökonomische Argumente die den Archipel aktuell so attraktiv für Festlandspanier machen. Flug und Unterkunft liegen mit 16% deutlich unter dem Preis anderer Urlaubsziele in Spanien. Im Schnitt kostet der Urlaub auf dem Archipel aktuell bei einem Aufenthalt von sieben Tagen 97,95 Euro pro Nacht. 

UD Las Palmas im Aufwärtstrend

Der Sieg gegen Eibar am 26. Spieltag war für die Mannschaft ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt. Gegen Getafe geht es am Mittwoch im eigenen Stadion gegen einen direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg und drei Punkten ist die Tabellenmitte in der Primera Division zum greifen nahe. Optimismus versprechen auch zwei Meldungen aus der medizinischen Abteilung des UD Las Palmas: Simón und Montoro sind wieder fit um im Endspurt der spanischen Liga wieder anzugreifen. Das Spiel gegen Getafe findet am Mittwoch in Las Palmas statt.

45 Millionen Euro Umsatz

Das ist das Ergebnis einer Zahlenerhebung der Inselregierung. Das aktuelle Ergebnis liegt um drei Millionen über dem aus Januar 2015. 73 Hotels und 190 Appartementanlagen haben im Januar für einen Umsatz von 45,2 Millionen Euro gesorgt. Die Auslastung lag im Schnitt bei 85%. 1,47 Millionen Übernachtungen, im Schnitt blieben die Touristen acht Tage auf der Insel. Während die Touristenzentren Puerto del Carmen, Costa Teguise und Playa Blanca eine Auslastung ihrer Hotels von rund 86% melden, war im Januar La Santa mit einer Auslastung von 92% die Topadresse auf Lanzarote.

Gratis in den Schnee

Die Aktion der Inselregierung von Teneriffa war ein voller Erfolg in zweierlei Hinsicht. Rund 4.000 Chicharreros haben das Angebot angenommen und sind mit Bussen kostenlos in den verschneiten Nationalpark gefahren. Mit dem Nahverkehrsangebot konnte gestern auch weitestgehend das aus den vergangenen Jahren bekannte Verkehrschaos rund um den Teide verhindert werden. Weiterhin sind diverse Zugangsstraßen in den Nationalpark auf Teneriffa entweder gesperrt oder nur in einer Richtung befahrbar. Die Seilbahn zum Pico del Teide war gestern in Betrieb und soll auch in den kommenden Tagen zwischen der Talstation und dem Gipfel verkehren, soweit es die Wetterlage zulässt.

Fehlende Fremdsprachenkenntnisse

Vertreter der ASHOTEL Gruppe auf Teneriffa haben sich gestern den Kritikern gestellt und eine Zahlenerhebung veröffentlicht. Demnach fehlt es den Bewerbern im Hotelsektor in erster Linie an Fremdsprachenkenntnissen. Nur die Hälfte der Arbeitslosen die sich auf eine Stelle bewerben, beherrschen eine Fremdsprache, lediglich 12% zwei oder mehr Sprachen. Dazu verfügen mehr als die Hälfte der Bewerber nur über einen Hauptschulabschluss.

In den vergangenen Jahren sah sich die ASHOTEL Gruppe immer wieder der Kritik ausgesetzt, die Rekordzahlen im Tourismus nicht in Arbeitsplätze umzusetzen. Dagegen präsentierten die Vertreter aus der Hotelbranche auf Teneriffa gestern 11.000 zusätzliche Arbeitsplätze seit 2009, das entspricht rund 2.000 neuen Arbeitsplätzen pro Jahr. 

Notaufnahmen vor dem Kollaps

Gewerkschafter im Gesundheitsbereich auf den Kanarischen Inseln schlagen Alarm. Gestern kamen zwei ungünstige Situationen im Krankenhaus von La Candelaria auf Teneriffa zusammen: Aufgrund der Wetterlage viele Patienten Bronchitis, Lungenentzündung und Grippe und ein total Ausfall des Informatiksystems der Klinik. 50 Personen mussten über Stunden auf ein Bett warten.

Die Notaufnahme war gestern heillos überfüllt. Dazu sind auf die Operationssäle wegen der hohen Zahl an Patienten auf den Wartelisten komplett belegt. Die Vertreter der Gewerkschaften fordern so schnell wie möglich für Entlastung zu sorgen und die beiden Kliniken im Süden und im Norden so schnell wie möglich fertig zu stellen.

GC-200 zwei Monate gesperrt

Nach dem Abgang einer Steinlawine bei La Aldea de Agaete auf Gran Canaria gibt es jetzt einen ersten Schadensbericht. Die Instandsetzungsarbeiten belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

Die GC-200 soll erst in zwei Monaten wieder befahrbar sein. In der Nähe des Dorfes El Risco hat eine Steinlawine auf einer Strecke von rund 40 Metern den Straßenbelag mitgerissen. Die GC-200 führt durch den Naturpark Tamadaba im Westen Gran Canarias und ist die einzige direkte Verbindungsstraße zwischen Puerto de las Nieves und La Aldea de San Nicolas.

Die Inselverwaltung hat angekündigt noch in diesem Jahr zusammen mit der Zentralregierung die Verbindungsstraße zwischen Agaete und El Risco komplett zu erneuern.

TITSA führt Chip System ein

In Zukunft wird es im Nahverkehr auf Teneriffa keine Tickets mehr geben. Bereits im März werden einige wenige Busse der TITSA Flotte mit einem Chipsystem ausgestattet, das es erlaubt, den Fahrpreis exakt zu bestimmen. Jeder Fahrgast wird beim Ein- und Aussteigen registriert.

Ab Juli sollen dann alle Busse von TITSA mit dem Chipsystem ausgestattet sein. Kostenpunkt für 530 Busse: 9,1 Millionen Euro. Während der Einführungsphase sollen dann das alte System mit Magnetkarten und das neue System mit Chips parallel funktionieren. Noch in diesem Jahr soll sich dann aber vom Papierticket verabschiedet werden.

3.500 Sportler - TransGranCanaria

An dem Querfeldeinrennen nehmen vom 4. bis zum 6. März Sportler aus 65 Nationen teil. Für die Königsdisziplin mit einer Distanz von 125 Kilometern haben sich 75 Teilnehmer angemeldet. Das Querfeldeinrennen auf Gran Canaria ist eine Etappe der Ultra Trail World Tour.

In diesem Jahr wird auch eine Studie des Umweltschutzamtes während des Rennens durchgeführt. Sie soll vor allem Kritiker in Oppositionskreisen besänftigen. Sie fordern seit Jahren das Querfeldeinrennen wegen des Schadens für die Umwelt nicht mehr durchzuführen.

Der Präsident von Gran Canaria, Antonio Morales, zeigt sich gestern zuversichtlich, trotz des kühlen Wetters ein erfolgreiches Rennen zu erleben. Insgesamt geht der Trend im Tourismus auf Gran Canaria klar in Richtung sportliche Aktivitäten. 625.000 Touristen haben im letzten Jahr die Insel gewählt um in ihrem Urlaub Sport zu treiben.

Zugang zum Schnee

Jetzt haben auch die Chicharerros auf Teneriffa freie Straßen in den Teide Nationalpark. Allerdings ähnlich wie auf Gran Canaria eingeschränkt. Von Chio und Vilaflor über die TF-38 und die TF-21 kann in den Nationalpark vom Süden Teneriffas gefahren werden. Von La Esperanza und von La Orotava im Norden Teneriffas wird der Nationalpark aktuell nur über die TF-21 und die TF-24 erreicht. Alle anderen Zufahrtswege bleiben aufgrund von Schnee und Eis weiterhin geschlossen. Wegen der Temperaturen deutlich unterhalb des Gefrierpunktes wird weiterhin winterfeste Kleidung und ordentliches Schuhwerk für den Teide Nationalpark empfohlen.

Luftabwehrübung

Noch bis zum 11.März sind die Jagdbomber der NATO über dem Himmel des kanarischen Archipels sichtbar und vor allem hörbar. An der Luftabwehr Übung sind auch Einheiten des Heeres beteiligt. Von den beiden Flughäfen Guacimeta auf Lanzarote, Gando auf Gran Canaria und Zaragoza auf dem spanischen Festland steigen in den kommenden Tagen täglich F-18 Kampfbomber, Eurofighter, Mirage und Falcon 20 auf, außerdem Kampfhubschrauber der deutschen, der französischen und der spanischen Armee.

Die Natoübung DECEX 2016 wird von Awacs Aufklärungsflugzeugen aus 12.000 Meter Höhe unterstützt. Die Übung wird im Zuge des Luftabwehrprotokolls der Kanarischen Inseln zum Schutz der europäischen Außengrenze durchgeführt.

Graffiti Kunst in Puerto del Rosario

Das Rathaus hat einen Wettbewerb ausgeschrieben. Insgesamt 19 Flächen der Stadtverwaltung sollen mit Graffiti Kunst verschönert werden. Entsprechende Projekte können beim Ayuntamiento von Puerto del Rosario eingereicht werden. Wann die Bewerbungsfrist ausläuft geht aus der Meldung nicht hervor. Die entsprechenden Flächen die es zu bemalen gibt, können direkt im Rathaus eingesehen werden oder als PDF-File von der Internetseite http://www.puertodelrosario.org/index.php/es/noticias/item/4603-presentacion-del-ii-concurso-de-murales-de-puerto-del-rosario

herunter geladen werden.

UB40 Konzert ausverkauft

Nach drei Stunden waren die Tickets für das Konzert der britischen Popband am 5. März in der Pyramide von Arona auf Teneriffa bereits vergriffen. Unter dem Motto „Legends Live“ organisiert der Veranstalter in den kommenden Monaten Konzerte verschiedene unter anderem mit dem Alan Parson Projekt oder Jethro Tull. Veranstaltet in der Pyramide de Arona, das größte Auditorium Europas, mit einer Kapazität von 1.800 Personen. Verkauft wurden gestern 1.500 Eintrittskarten. 

Wegen Steinschlag gesperrt

Die GC-200 auf Gran Canaria ist auf der Strecke zwischen El Risco und La Aldea geschlossen. Grund ist eine Steinlawine die die Straße erheblich beschädigt hat. Es besteht weiterhin Gefahr von Steinschlag auf der Strecke. Das Gebiet kann weiträumig umfahren werden über die GC-210 und die GC-220. Wann die Strecke wieder befahrbar ist, konnte das Straßenverkehrsamt noch nicht mitteilen. Presseinformationen zufolge sind durch die Steinlawine große Teile des Straßenbelages mitgerissen worden. Die Strecke gilt vor allem bei Touristen als sehr beliebt, sie führt an den Klippen von La Aldea de San Nicolas entlang und bietet ein beeindruckendes Panorama auf die Steilküste und den Atlantik.

Defibrillatoren in Arrecife

Die Inselverwaltung von Lanzarote kommt einer Gesetzesänderung nach und stattet verschiedene öffentliche Plätze mit halbautomatischen Schockgebern aus. Die Gesetzeslage schreibt Defibrillatoren in den Zonen mit mindestens 50.000 Bewohnern vor. An zwei Busbahnhöfen in Arrecife, sowie im Sportzentrum Ciudad Deportiva, in der Stadtbibliothek und an der Musikschule in Arrecife sollen so genannte Schockgeber für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Insgesamt hat das Cabildo sieben Defibrillatoren für Arrecife bestellt. 

Warnstreiks der Taxifahrer

Nach der Entscheidung im Rathaus von Las Palmas auf Gran Canaria Taxifahrern zwei freie Tage pro Woche obligatorisch zuzuweisen gibt es Proteste. Vor allem Kleinunternehmer im Taxigewerbe befürchten finanzielle Einbußen. In den kommenden sieben Tagen wird der Taxiservice in der Inselhauptstadt von Gran Canaria stark eingeschränkt sein. Der Warnstreik soll ab dem 7. März auf vier Monate ausgeweitet werden, sofern es keine neuen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung gibt. Das Rathaus von Las Palmas plant, mit entsprechenden farbigen Plaketten in den Windschutzscheiben der Taxis, die freien Tage zu überwachen. Aktuell sind die meisten Taxifahrer, egal ob selbständig oder angestellt, in der Regel mindestens sechs Tage pro Woche unterwegs. In Zukunft soll diesem Sektor an zwei Tagen pro Woche die Arbeit ruhen.

Schnee sorgt für volle Restaurants

Rund um den Teide Nationalpark auf Teneriffa und um den Cumbre auf Gran Canaria steppt im Moment der Bär. Ungewöhnlich für die kühle Jahreszeit, denn eigentlich ist der Tourismus in diesen Höhenlagen eher für die wärmeren Sommermonate bekannt. Nachdem beide Gipfel schneebedeckt sind, sorgt dieser Zustand aber in den letzten Tagen für volle Restaurants und Cafes. Neben Canarios die nur selten Schnee sehen oder anfassen können, sind es aber auch viele Touristen aus dem europäischen Ausland, die für ein paar Stunden dem Strand den Rücken kehren um sich das weiße Spektakel aus der Nähe anzusehen. Während die Straßen zum Cumbre auf Gran Canaria mittlerweile komplett befahrbar sind, gibt es für den Teide Nationalpark auf Teneriffa weiterhin erhebliche Einschränkungen. In vielen Bereichen sind die Straßen weiterhin in höheren Lagen gesperrt.

XIV. Botanische Gartenausstellung

24 Aussteller werden vom 5. bis zum 8. April im OASIS Park auf Fuerteventura im Zuge des 14. Kongresses der Ibero-Makaronesischen Botanik präsentieren. Der Kongress steht in diesem Jahr im Zeichen der bedrohten Pflanzenarten. Die Teilnahme am Kongress ist möglich, bedarf allerdings einer frühzeitigen Anmeldung über die Website des Veranstalters. Eine Besichtigung der 24 botanischen Gärten ist ab dem 5. April im OASIS Park möglich. http://www.congresoaimjbfuerteventura.com/el-evento

Mars ruft Schokoriegel zurück

Nach dem Fund eines Plastikteils in einem Mars Schokoriegel in Deutschland, ruft der amerikanische Hersteller in 55 Ländern Schokoriegel der Marke Mars, Snickers, Milky Way und Mini Mix zurück. Unter anderem auch auf den Kanarischen Inseln.

Betroffen sind Produkte mit einem Haltbarkeitsdatum zwischen Juni 2016 und Januar 2017. Noch bis zum 31. März können betroffene Produkte umgetauscht werden. Andere Produkte wie TWIX oder M&M sind von der Rückrufaktion nicht betroffen. Laut dem Hersteller sind die Plastikteile möglicherweise bei Wartungsarbeiten an einem Plastikrohr in die Produktion geraten.

Auf seiner Internetseite informiert der Hersteller zwar über die Rückrufaktion, allerdings ist die Seite aufgrund der hohen Zugriffszahlen mehrfach zusammengebrochen und war über Stunden nicht mehr erreichbar.

Brandstifter festgenommen

Die Polizei hat auf Gran Canaria einen 80 Jahre alten Mann festgenommen. Er soll der mutmaßliche Brandstifter von insgesamt 14 Bränden sein, die in den vergangenen sechs Jahren im Gebiet von Tafira bei Las Palmas auf Gran Canaria ausgebrochen waren. Alle 14 Brandherde sind nach Untersuchungen der Spurensicherung provoziert worden. Der größte Schaden ist 2013 entstanden als rund 600 m² Natur in einem Naturschutzgebiet zerstört wurden. Die Motive des 80-jährigen sind zur Stunde völlig unklar. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

7.000 Kreuzfahrttouristen erwartet

Im Hafen von Los Marmoles bei Arrecife auf Lanzarote werden von heute bis Sonntag insgesamt fünf Kreuzfahrtriesen anlegen. Die AIDABlue ist heute mit ihren rund 65 Metern Höhe bereits aus der Ferne gut sichtbar. 2.500 Passagiere gehen heute an der Kreuzfahrtmole von Bord. Morgen läuft die AIDASol ein. Am Freitag macht der 250 Meter lange Kreuzfahrtriese Platz für die 290 Meter lange Ventura. Die Thomson Majesty und die Norwegian Epic werden am Sonntag in Arrecife erwartet. Insgesamt werden in den kommenden Tagen mehr als 7.000 Touristen an der Kreuzfahrtmole von Bord gehen.

Nationalpark weiterhin geschlossen

Eine dicke Schneedecke und vereiste Straßen sorgen weiterhin dafür, das die Zufahrtsstraßen auf Teneriffa in den Nationalpark geschlossen bleiben. Die Inselregierung warnt ausdrücklich keine Ausflüge auf eigene Faust zu unternehmen. Aufgrund des nassen, schweren Schnees muss an Steilhängen mit Steinlawinen gerechnet werden. Geschlossen sind die TF-21, TF-24 und die TF-38. Befahrbar sind die TF-31 und die TF-445. Bisher ist nicht bekannt wann die Wege in den Nationalpark wieder frei befahrbar sind.

Vulkan stößt heißes Wasser aus

El Discreto auf dem Meeresgrund vor La Restinga auf El Hierro ist nicht mehr aktiv. Das haben deutsche und spanische Forscher vergangene Woche bei einer Tauchfahrt festgestellt. Aber vom Krater auf rund 250 Meter Tiefe strömt 39 Grad warmes Wasser aus. Durch die veränderte Wassertemperatur hat sich rund um den Krater ein neues, der kanarischen Fauna völlig unübliches Ökosystem gebildet. Den Videobildern der Tauchfahrt ist eine dünne Schicht von Bakterien zu entnehmen, außerdem ist die Wasserschicht direkt über dem Vulkan aufgrund des hohen Anteils gelöster Mineralien milchig weiß. Bilder und Videos der Tauchfahrt können auf der Internetseite des Ozeanografischen Instituts Kiel betrachtet werden.

Bushaltestellen in Arrecife stillgelegt

Wegen der Bauarbeiten des Wasserversorgers Canal Gestion in den Bereichen Valls de la Torre und Manolo Millares in Arrecife auf Lanzarote fahren die beiden Buslinien 21 und 23 in diesem Bereich vorerst nicht. Laut einer Pressemeldung des Rathauses von Arrecife soll sich an dieser Situation bis zum Ende der Arbeiten am Leitungssystem auch nichts ändern. Die beiden Linien 21 und 23 verkehren zwischen Arrecife, Playa Honda und dem Flughafen. Beide Busse umfahren die betroffenen Stadtteile und halten erst wieder am Gran Hotel in Arrecife.

Verkehrsberuhigte Zone Arrecife

20 Stundenkilometerzone auf der Avenida Maritima. Das Straßenbauprojekt in der Innenstadt von Arrecife auf Lanzarote soll bis Mitte April fertig gestellt sein. Dann gilt auf der gesamten Avenida Maritima ab dem Busbahnhof bis zur Marina de Arrecife eine maximale Geschwindigkeit von 20 km/h für alle Fahrzeuge. Außerdem soll eine eigene Busspur den Nahverkehrsservice wieder attraktiver machen. Ein eigener Fahrradweg ist nicht geplant, Fahrräder sollen aber auf dem breiten Streifen neben der Avenida Maritima zugelassen sein.

Straßen zum Cumbre geöffnet

Die Inselregierung von Gran Canaria hat eine Pressemitteilung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Zufahrtsstraßen zum Cumbre wieder geöffnet sind. Allerdings mit Einschränkungen: von Cruz de Tejeda auf der GC- 150 und von Ayacata auf der GC-600 aus ist die Straße nur bergauf in eine Richtung befahrbar. Vom Cumbre ist der Verkehr nur in eine Richtung bergab freigegeben auf der GC-600 und auf der GC-130. Es muss augrund der Schneedecke und des Verkehrsaufkommens mit Staus in diesem Bereich gerechnet werden. Weiterhin geschlossen sind rund um den Cumbre auf Gran Canaria die GC-134, die GC-135 und die GC-210.

Wasserspeicher füllen sich

Nach den trockenen Wintermonaten haben sich die Wasserspeicher auf Gran Canaria seit Freitag mit 1,4 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllt. Das entspricht etwa 10% des Gesamtvolumens der Wasserspeicher auf der Insel. Aber in den kommenden Tagen soll noch mehr Wasser in die Speicher fließen. Sobald wärmere Temperaturen dafür sorgen, dass die Schneedecke schmilzt, rechnet die Inselregierung mit rund der gleichen Menge wie in den vergangenen Tagen. Es wird damit gerechnet dass die Wasserspeicher, wichtig für die Landwirtschaft, in den kommenden Tagen bis zu 30% gefüllt sind. 

Dreharbeiten im Loro Parque

Zu Gast ist das ZDF mit einer weiteren Folge „Hannes Jaenicke – Im Einsatz für…“ Im siebten Film der Reihe stehen Naturwissenschaftler bei ihrer Arbeit mit Delfinen und Orcas im Mittelpunkt. Er soll die Gefahren für diese Säugetiere aufzeigen und über Projekte berichten, die die Rettung und den Erhalt der Meeressäuger zum Ziel haben. Ein Sendetermin steht noch nicht fest. Im Loro Parque soll gezeigt werden, wie Delfine und Orkas in der Obhut von Menschen leben. 

Blutspendenaufruf

Ab kommenden Montag sind alle Bürger auf Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa aufgerufen Blut zu spenden. Von Montag bis Freitag sind mehrere Blutspendemobile in den beiden Inselhauptstädten von Gran Canaria und Teneriffa unterwegs. Immer von 8:45 Uhr bis 21:00. Nähere Informationen zu den Standpunkten können der Internetseite http://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/ichh/colectasi.asp entnommen werden. Ein Blutspendemobil wird ab Montag auch auf Lanzarote unterwegs sein. Am Montag und am Dienstag in der Gemeinde Yaiza, Mittwoch und Donnerstag in der Gemeinde Tías und am Freitag wieder in der Gemeinde Yaiza. Die Uhrzeiten sind ebenfalls auf der Internetseite der Regionalregierung veröffentlicht. 

Teide Nationalpark gesperrt

Einer Meldung der Inselregierung zu Folge sind alle Zufahrtsstraßen in den Nationalpark weiterhin geschlossen. 40 Mitarbeiter arbeiten täglich mit Hilfe von acht Fahrzeugen an den Zufahrtsstraßen um diese so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen. Während dessen hat die Redaktion eine Internetseite entdeckt, auf der verschiedene Webcams Livebilder aus dem Teide Nationalpark senden. Auf acanmet.org gibt es alleine für den Nationalpark Teneriffas fünf Webcams die aktuell schneebedeckte Bilder liefern. Der Nationalpark auf Gran Canaria ist wieder geöffnet. Allerdings sind viele Straßen weiterhin stark vereist. Zudem wird Winterkleidung empfohlen – über 2.000 Meter liegt die Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes.

Teleskop auf La Palma vereist

Das Wetter in den letzten Tagen mit Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes haben für eine mehrere Zentimeter dicke Eisschicht rund um das Teleskop auf La Palma gesorgt. Seitdem kümmern sich die Forscher am Sternenobservatorium um die Aktenablage, sie müssen warten bis die Eisschicht auf natürlichem abschmilzt. Sprich sie warten auf wärmere Temperaturen und die sind bisher nicht in Sicht. Am Wochenende war die Schneedecke rund um das Observatorium am Roque de los Muchachos so hoch, das ein Schneepflug zu Hilfe gerufen wurde, damit das Personal die Sternwarte verlassen konnte.

Cannabis löst Tabak ab

Die repräsentative Studie ist am Wochenende in Puerto del Rosario auf Fuerteventura im Zuge Ausstellung „Hablamos de Drogas“ präsentiert worden.

Während bei Erwachsenen Alkohol und Tabak die am häufigsten konsumierten Drogen bleiben, liegt Cannabis bei Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren auf dem zweiten Platz nach dem Konsum von Alkohol.

Die Studie ist von den beiden Stiftungen der CajaCanarias und LaCaixa durchgeführt worden. Befragt worden sind Jugendliche der zweiten Bildungsstufe. Als Antwort gaben 74% an in den letzten 30 Tagen Alkohol konsumiert zu haben, 16% gaben an Cannabis in irgendeiner Form konsumiert zu haben. Den Konsum von Tabak beantworteten nur 12% mit Ja.

Skulpturenpark ab März geöffnet

Die ersten 60 der insgesamt 300 Skulpturen des Künstlers Jason deCaires Taylor können ab dem kommenden Monat auf dem Meeresgrund vor Playa Blanca auf Lanzarote besichtigt werden. Der Eintrittspreis bewegt sich zwischen sechs und neun Euro. 20% Rabatt gibt es für Residenten.

Das Unterwassermuseum von Jason deCaires Taylor ist nur geführt zu besichtigen. Der Preis variiert je nach dem welche Form der Besichtigung gewählt wird. Zur Auswahl stehen Flaschentauchen, Schnorcheln und Bootstouren mit Glasboden. Der Unterwasserskulpturenpark soll mit 300 Skulpturen Ende 2017 fertig gestellt sein.

Finanzamt prüft 73 Fleischhandlungen

330 Finanzbeamte prüfen in diesen Tagen 73 Unternehmen in der Region Las Palmas. Bei der Untersuchung geht es aber nicht um die Ware, das Fleisch ist makellos. Vielmehr liegt der Fokus auf den Büchern der Unternehmen.

Sie sollen ihre Finanzgeschäfte in der Hauptsache mit Bargeld erledigt haben. Zum Teil liegt dieser Anteil bei 85% bis 94% der Gesamtgeschäfte. Das Finanzamt spricht von einem Handelsvolumen von 650 Millionen Euro, die in Bar abgeschlossen worden sind. Die Unternehmen stehen im Verdacht auf Basis des Bargeldverkehrs Steuern in Millionenhöhe hinterzogen zu haben.

Aufgefallen ist der Steuerfahndung vor allem, das in den meisten Fällen kaum Gewinne in den Büchern verzeichnet worden sind. 

Niederlage gegen FC Barcelona

Wenn es für Courage Punkte geben würde, hätte sie der UD Las Palmas verdient gehabt. So stecken die Spieler aus Las Palmas auf Gran Canaria nach einem packenden und spannenden Spiel gegen Messi, Neymar, Suarez und Co weiterhin tief im Abstiegskampf. Die Partie am Samstag endete mit 1:2. Das Spiel war allerdings bereits in der 39.Minute entschieden. Die Tore für den FC Barcelona schossen Suarez und Neymar. Für den UD Las Palmas war Willian José erfolgreich. Am kommenden 26. Spieltag geht’s für den UD Las Palmas bereits am Freitag gegen Eibar um den Klassenerhalt. Dem CD Tenerife gelang in der zweiten spanischen Liga ein 3:1 Erfolg gegen Llagostera. Die Chicharreros liegen auf dem 15 Platz in der Tabelle.

Grippeepidemie

215 Fälle pro 100.000 Einwohner hat das Gesundheitsamt auf den Kanarischen Inseln in der letzten Woche registriert. Damit hat sich die Grippewelle zwar Zeit gelassen, trotzdem ist die Zahl der Erkrankten aktuell wieder genauso hoch wie im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Insgesamt leidet Spanien an einer Grippeepidemie. Im Baskenland gibt es 347 Fälle von Grippe pro 100.000 Einwohner, in Aragon und Asturien sind es über 300 Fälle. Insgesamt sind 57 Personen in Spanien seit Beginn der Grippewelle an den Folgen gestorben. Mehr als die Hälfte der Todesfälle sind in der Risikogruppe über 65 Jahren registriert worden. 

Regierung beklagt Cyberattacken

Zweimal haben in den vergangenen vier Monaten unbekannte Täter die Website der Inselregierung Teneriffa und das Email System lahm gelegt. Das hat die Lokalregierung in einer Presseerklärung bekannt gegeben. Insgesamt ist die Zahl der bekannten Cyperattacken auf den Kanarischen Inseln im letzten Jahr um 50% gestiegen. Laut Felix Fariña, zuständig für Kommunikation und Information der kanarischen Regierung, ist es dabei völlig egal, ob der Server auf den Kanarischen Inseln steht oder auf dem Festland – für Internetkriminelle gibt es nur IP Adressen, so Felix Fariña im Interview.

Die beiden aktuellen Angriffe auf die Server der Regierung resultierten aus einem Passwort eines Emailaccounts, das mit den Ziffern 1234 angegeben war. Felix Fariña empfiehlt bei allen Accounts im Internet immer persönliche Passwörter aus einer Kombination von Buchstaben und Zahlen mit mindestens sechs Zeichen zu verwenden.

Schneepflüge im Einsatz

Auf Teneriffa und Gran Canaria sind in den vergangenen Tagen Fahrzeuge im Einsatz gewesen, die sonst nur regelmäßig für den Einsatz gewartet werden: LKWs mit Ketten auf den Rädern und einer Schneeschaufel vor dem Kühler. Sie hatten in den letzten Tagen so viel zu tun wie noch nie.

Auf Teneriffa sind weiterhin alle Straßen die in den Nationalpark führen gesperrt, auf Gran Canaria ist nur eine Zufahrtsstraße in den Nationalpark geöffnet. Geschneit hat es aber bis auf 1.500 Meter, so dass am Wochenende viele Bodyboards zweckenteignet und zum Schlittenfahren verwendet wurden. Insgesamt sind am Wochenende auf den Kanarischen Inseln tagsüber auch in tieferen Lagen Temperaturen von unter neun Grad gemessen worden. So kalt war es in Küstennähe seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen noch nie.

Die Wetterlage mit Kaltfront soll in den kommenden Tagen abklingen. 

Zollfreie Warenlieferung bis 150 Euro

Diese Nachricht betrifft pro Jahr rund 3 Millionen Bestellungen und Lieferungen vom spanischen Festland auf den kanarischen Archipel. Bisher musste für Waren bis zu diesem Wert mindestens 22 Euro Zollabfertigung bezahlt werden. Damit ist jetzt Schluss. Die Gesetzesänderung ist noch nicht gültig. Soll aber bis spätestens Dienstag kommender Woche im Boletin Oficial de Espana veröffentlicht werden. Das bedeutet für Anbiete und Kunden ein erheblich erleichterter Abwicklungsvorgang bei Online Bestellungen und eine deutlich kürzere Lieferzeit. Auch ist damit zu rechnen dass sich die Zahl der Online Anbieter die auf die Kanarischen Inseln liefern, in den kommenden Monaten stark ansteigt. Bisher kam bei Bestellungen von den Kanarischen Inseln auf dem spanischen Festland mindestens ein Betrag von 22 Euro für die Zollabfertigung hinzu.

Zwei freie Tage für Taxifahrer

Die Gemeinde Las Palmas auf Gran Canaria hat für die Taxifahrer der Inselhauptstadt eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Alle Taxifahrer müssen mindestens zwei Tage pro Woche pausieren. Die Stadtverwaltung ist zu dieser Entscheidung gekommen, nachdem sie über Wochen hinweg ergebnislos mit den Vertretern der Branche verhandelt hat. Ursprünglich sollten die Fahrzeuge zwei Tage pro Woche in der Garage bleiben. Jetzt ist die Entscheidung für die Fahrer der Taxis gefallen. Diesen ist das Arbeiten an zwei Tagen pro Woche verwehrt. Wie der Plan umgesetzt werden soll ist noch nicht klar. Kritik kommt vor allem von den Kleinunternehmern in der Taxibranche, die bisher den Betrieb alleine oder mit Familienangehörigen geführt haben. Für sie bedeutet die Entscheidung einen Umsatzeinschnitt von rund 25%. Für die Umsetzung will die Stadtverwaltung Plaketten in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Buchstaben ausgeben, die die Taxifahrer auf der rechten Windschutzscheibe platzieren.

Cofete und El Cotillo ausgezeichnet

Die User des Reiseportals Tripadvisor haben gewählt und die beiden Strände Fuerteventuras unter die besten 25 Europas gewählt. Am besten abgeschnitten hat der Strand Ses Illetes auf Formentera. El Cotillo auf Fuerteventura liegt auf dem vierten Platz der schönsten Strände Europas. Cofete wurde auf den sechsten Rang gewählt. Auf dem neunten Platz hat es Las Canteras auf Gran Canaria geschafft. Mehr zu den schönsten Stränden Europas gibt es im Internet auf Tripadvisor.com

Nahverkehr verliert Passagiere

Pro Monat fahren auf Lanzarote 4.600 Personen weniger mit dem Bus. Grund sind die Bauarbeiten in der Innenstadt von Arrecife. Weil die Straßen gesperrt sind müssen Busse die Innenstadt über die Umgehungsstraßen umfahren. 20% der Passagiere haben sich in den vergangenen Monaten alternative Möglichkeiten gesucht um in die Innenstadt zu gelangen. Erst Ende März sollen die Straßenarbeiten, soweit erklärt es die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung, abgeschlossen sein. Zum Ende der Osterwoche soll dann auch die Avenida Maritima in Arrecife in beiden Richtungen wieder befahrbar sein.

Tourist verletzt sich beim Wandern

Unbestätigten Pressemeldungen zufolge handelt sich bei dem Opfer um einen 79 Jahre alten Deutschen. Er hat sich gestern bei Tauro auf Gran Canaria verletzt und musste von der Crew eines Rettungshelikopters aus schwer zugänglichem Gelände gerettet werden. Der Mann war beim Wandern vom Weg abgerutscht und hat sich am Sprunggelenk verletzt. Der 79-jährige wird im Krankenhaus von Las Palmas behandelt.

787 landet zum ersten Mal

Boing 787 Dreamliner landet zum ersten Mal auf Guacimeta – TUI Netherlands wird dieses Großraumflugzeug auf der Strecke Amsterdam – Fuerteventura – Lanzarote wöchentlich einsetzen. Das zweistrahlige Langstrecken Verkehrsflugzeug ist hauptsächlich aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff gefertigt und gehört zu den größten Flugzeugen der Welt. Auf dieser Strecke von Amsterdam reduziert TUI den Kerosin Verbrauch pro Passagier durch den Einsatz der Boeing 737 Dreamliner pro Passagier auf 2,5 Liter pro Strecke.

Blutspenden dringend benötigt

In verschiedenen kanarischen Tageszeitungen ruft das kanarische Gesundheitsamt die Bevölkerung zum Blutspenden auf. Vor allem werden Blutkonserven der der Gruppe A+ und A- benötigt. Grund für den Aufruf ist ein starker Rückgang von Blutspendern in den letzten Monaten. Regional waren 2014 noch rund 8.000 Blutspender bereit Blut zu spenden. Im letzten Jahr waren es nur noch rund 6.500 Spender. Aufgerufen sind alle gesunden Bürger zwischen 18 und 65 Jahren auf dem Archipel. Vom 29. Februar bis zum 15. März sind die mobilen Blutspendenbusse wieder auf den Inseln unterwegs.

Regen, starker Wind und Schnee

Für kanarische Verhältnisse ließt sich die aktuelle Prognose des spanischen Wetterdienstes fürs Wochenende wie ein schlechter Scherz: Schneefallgrenze bis 1.400 Meter. Aber die Kaltfront die in den kommenden Tagen den kanarischen Archipel erreicht ist real. Auf einer Höhe von 5.000 Metern erreicht die Atmosphäre Temperaturen von 20 Grad unter dem Gefrierpunkt. Dementsprechend herrschen in den höheren Lagen der Inseln Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und La Palma auch winterliche Verhältnisse in den kommenden Tagen. Die kühlen Temperaturen sind aber auch auf Lanzarote und Fuerteventura spürbar. Eine Wetterwarnstufe hat der spanische Wetterdienst nicht ausgegeben, trotzdem müssen in den kommenden Tagen mit Sturmböen und Niederschlag gerechnet werden. Erst ab Sonntag entspannt sich die Wetterlage wieder langsam mit steigenden Tageshöchstwerten.

Forscher auf 220 Meter Tiefe

Vor El Hierro ist eine Gruppe von Forschern vom vulkanologischen Institut Gran Canaria und dem Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zum Unterwasservulkan abgetaucht, der 2012 ausgebrochen war. Dazu benutzten die Forscher das Forschungstauchboot Jago, das bis zu 400 Meter tief tauchen kann. El Discreto, wie der Unterwasservulkan vor La Restinga getauft wurde, ist nicht mehr aktiv. Vom Meeresgrund steigen keine Luftblasen mehr auf. Trotzdem ist der Bereich rund um den Krater noch deutlich wärmer als andere Bereiche auf dem Meeresgrund. In den kommenden Tagen soll ein Video der Tauchfahrt auf der Internetseite des Instituts für Ozeanforschung veröffentlicht werden.

Siam Park Gran Canaria

In einer ersten Instanz hat das Unternehmen Lebensraum Wasser S.L. vor Gericht den Fall für sich entschieden. Trotzdem bleibt es bei der einstweiligen Verfügung. Die Richter begründen ihr Urteil mit Fehlern im Antrag für eine einstweilige Verfügung. Damit hat Lebensraum Wasser S.L. zwar die erste Hürde für den Siam Park bei El Veril auf Gran Canaria genommen, gewonnen hat das Unternehmen aber noch nicht.

In einer zweiten Instanz wird vor dem obersten Gerichtshof von Las Palmas der Fall noch mal verhandelt. Vertreter der Lebensraum Wasser S.L. zeigten sich gestern aber überzeugt auch in einer zweiten Verhandlung den Fall für sich zu entscheiden.

Der Siam Park soll bei El Veril auf rund 170.000m² entstehen. 121.000m² des Grundstücks sind öffentliches Eigentum für das eigentlich eine öffentliche Ausschreibung notwendig ist, die aber nie erfolgt ist. Die Lebensraum Wasser S.L. beruft sich im Fall des Siam Parks auf eine gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit der Region mit der Entstehung des Projekts und fehlenden Mitkonkurrenten. Im März soll endgültig vor Gericht darüber entschieden werden.

Estadio de Gran Canaria ausverkauft

Wer die Spieler des FC Barcelona aus der Nähe sehen will, muss auf eine andere Möglichkeit warten. Das Stadion des UD Las Palmas ist für den 25. Spieltag trotz Tribünenerweiterung komplett ausverkauft. 18.000 Karten waren sofort für die Begegnung zwischen dem UD Las Palmas und dem FC Barcelona vergriffen. Die Dauerkartenbesitzer haben bis morgen Zeit von ihrem Recht auf eine Karte Gebrauch zu machen. Die Fans hoffen vielmehr auf ein Autogramm von Messi, Neymar, Suarez und Co als auf einen Sieg ihrer Mannschaft. Das letzte Mal als der UD Las Palmas als Sieger vom Platz ging liegt 30 Jahre zurück. Das Spiel findet am Samstag um 16:00 Uhr statt.

Bola Canaria Turnier

127 Mannschaften treten ab Samstag in Costa Teguise auf Lanzarote zum „Abuelos Conejeros“ an, dem ersten inselübergreifenden Bola Canaria Turnier. 66 Frauenteams und 61 Männerteams, alle Teilnehmer sind mindestens 60 Jahre alt. Das Turnier endet am 11. Juni mit dem Finale in Caleta de Sebo auf La Graciosa. Jedes Team besteht aus mindestens vier und maximal sechs Personen, alle Mitglieder müssen aus demselben Municipio stammen. Bola Canaria ist ein traditioneller regionaler Sport, ähnlich dem italienischen Boccia oder dem im deutschsprachigen Raum bekannten Boule-Spiel. Das Turnier findet am Samstag an den Canchas Municipales in Costa Teguise statt.

Unwetterwarnung

Der spanische Wetterdienst hält die seit Sonntag geltende Unwetterwarnung auch heute aufrecht. Für Lanzarote, Fuerteventura und Gran Canaria gilt Alarmstufe Gelb wegen starker Sturmböen.

Für Teneriffa, La Gomera und El Hierro gilt Alarmstufe Orange wegen starker Sturmböen und Wellen bis zu einer Höhe von sechs Metern an den Küsten.

Vor allem Touristen sind aufgefordert beim Baden im Atlantik besondere Vorsicht walten zu lassen und sich nur an bewachten Stränden ins Wasser zu wagen. Dabei sind Beflaggung und Weisungen der Rettungsschwimmer ausschlaggebend. Bei roter Beflaggung herrscht Lebensgefahr. Die Unwetterwarnung gilt vorerst bis heute Nacht.

Zwei Tage ohne fossile Energien

Das regenerative Energieprojekt auf El Hierro hat zwei Tage in Folge die Insel völlig ohne die Hilfe von Dieselgeneratoren mit Strom versorgt. Auch heute soll den ganzen Tag über auf der kleinsten Kanareninsel 100% grüner Strom aus der Steckdose kommen. Mit Hilfe von Windrädern und einem Wasserkraftwerk wird El Hierro in diesen Tagen komplett durch regenerative Energie versorgt.

Als erste Insel weltweit tendiert El Hierro mit dem Projekt zu einem CO2 Ausstoß gen 0. Alleine seit dem Komplettbetrieb der am Sonntagvormittag begonnen hat sind bereits 240 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen worden.

Zwei Tourist gerettet

Ein 77-jähriger ist beim Baden in Playa Blanca auf Lanzarote in der Gemeinde Yaiza vor dem Ertrinken gerettet worden. Badegäste hatten den Mann bewusstlos aus dem Wasser geholt und ihn erfolgreich reanimiert. Sanitäter haben den schwedischen Touristen ins Krankenhaus nach Arrecife gebracht. Sein Zustand ist stabil. Auch auf Gran Canaria waren die Rettungskräfte gestern erfolgreich im Einsatz. Ein 86 Jahre alter Deutscher ist ohnmächtig aus dem Hotelpool seines Hotels in San Bartolomé de Tirajana geholt worden. Auch dieser Tourist konnte erfolgreich wieder belebt werden und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. 

Pajara rüstet sich für die Osterwoche

Die Gemeinde Pajara auf Fuerteventura wird in den kommenden 14 Tagen Strände und Zufahrtsstraßen in der Gemeinde säubern und wiederherstellen. Der Bürgermeister der Gemeinde, Alex Alonso, hat gestern auf einer Pressekonferenz angekündigt, die Arbeiten seien notwendig um für den Touristenansturm während der Osterfeiertage vorbereitet zu sein.

Vor allem wird an den Stränden von La Jaqueta, Ugán, Garcey und Puerto Rico gearbeitet. Vor allem an den öffentlichen, nicht asphaltierten Zugangsstraßen zu den Stränden sieht Alonso Handlungsbedarf, die Wege sind wegen starker Erosion zum Teil nicht gefahrlos befahrbar.

Silber für Joaquin Blanco

Bei den spanischen Jollenmeisterschaften auf Gran Canaria hat sich Joaquin Blanco mit seinem zweiten Platz im Laser für die Olympischen Spiele in Brasilien qualifiziert. Den Deutschen Philipp Buhl aus Immenstadt im Allgäu konnte er nicht schlagen. Der 26-jährige fuhr auf den ersten Platz. Bei den Frauen haben sich Martina Reino, ebenfalls aus Gran Canaria und Alicia Cebrian aus Teneriffa für Brasilien qualifiziert. 

Warenkorb Lanzarote am teuersten

Rund 2% mehr müssen Conejeros für Lebensmittel auf Lanzarote zahlen, im Vergleich zu den anderen Kanarischen Inseln. Am günstigsten kaufen Verbraucher weiterhin auf Gran Canaria und Teneriffa ein, gefolgt von Fuerteventura und La Palma. Lanzarote liegt in der Kostentabelle für Lebensmittel an erster Stelle.

Vor allem Milchprodukte und Eier, aber auch Fisch und Tiefkühlprodukte liegen zum Teil 7% über dem Durchschnittspreis des Archipels. Fleisch, Mehl und Brot sind auf Lanzarote 8% günstiger als auf den anderen Inseln.

Freie Arztwahl noch in diesem Jahr

Bisher können Patienten auf den Kanarischen Inseln im Falle eines chirurgischen Eingriffs nicht den behandelnden Arzt wählen, er wird vom kanarischen Gesundheitssystem zugewiesen. Damit soll bis Ende des Jahres Schluss sein.

Innerhalb des letzten Quartals 2016 sollen Patienten die Möglichkeit erhalten unter den medizinischen Spezialisten für den Eingriff selber wählen zu können. Diese Patientenrecht beruht auf einem Gesetzt aus dem Jahr 1994, umgesetzt werden konnte es bisher aufgrund des Mangels an Spezialisten nicht.

Aus der Pressemitteilung des Gesundheitsamtes geht nur hervor, dass diese Möglichkeit bis Ende des Jahres geschaffen werden soll. Ob zusätzliche Spezialisten eingestellt werden, geht aus der Meldung nicht hervor.

Kraftstoffverbrauch steigt

Nach sieben Jahren Talfahrt melden kanarische Tankstellenbetreiber zum ersten Mal wieder positive Zahlen. Der Umsatz bei Benzin und Diesel ist in den letzten 12 Monaten um 1,5% angestiegen. Insgesamt landeten 800.000 Tonnen Kraftstoff in den Tanks von Autos, LKWs, Schiffen und Maschinen.

Am stärksten gestiegen sind im letzten Jahr die Umsätze von Benzin 95 Oktan und Dieselkraftstoff. Zu Beginn der spanischen Wirtschaftskrise ist der Absatz an Kanarischen Tankstellen um 27% eingebrochen.

Laut den Betreibern gibt aber vor allem die Bevölkerung wieder mehr Geld beim Tanken aus. Tankfüllungen zwischen 5 Euro und 10 Euro gehören laut den Betreibern der Vergangenheit an.

Kontrollen im Gastronomiesektor

Bars und Restaurants in Arrecife im Fokus – Überprüft werden soll der Außenbereich der Gastronomiebetriebe in der Inselhauptstadt von Lanzarote. Das hat die Inselregierung in einer Pressemitteilung angekündigt. Es geht um den zugewiesenen Bereich für Stühle und Tische, der häufig überschritten wird. Die Inselverwaltung verweißt als Grund für die Kontrollen die allgemeine Verkehrssicherheit. Verkehrsschilder müssen sichtbar bleiben, bzw. Fluchtwege und Bürgersteige frei zugänglich sein. In den kommenden Wochen hat die Inselregierung angekündigt vor allem in Arrecife, aber auch in Puerto del Carmen und Costa Teguise Kontrollen durchzuführen.

Dreharbeiten auf Teneriffa

Der spanische Kinofilm „En Zona Hostil“ wird zum Teil auch auf Teneriffa gedreht. Die Dreharbeiten sollen im März beginnen. Das auf Tatsachen beruhende Drehbuch beschreibt eine in 2012 durchgeführte Mission des spanischen Militärs in Afghanistan. Mit dabei sein werden neben 60 spanischen Soldaten auch diverses Militärgerät wie Kampfhubschrauber, Kampfpanzer und Transportfahrzeuge. Die Produktionsfirma „Tornasol Film“ hat bereits in jüngster Vergangenheit auf Teneriffa die beiden Filme „Felices 140“ und „Tiempo sin aire“ gedreht.

Kontrollen im Personentransport

In erster Linie geht es um den illegalen Transport von Reisenden zwischen Flughafen und Feriendomizilen. Die Policia Canaria hat angekündigt in diesem Jahr intensiv an den kanarischen Flughäfen Kontrollen durchzuführen. Private Anbieter ohne gültige Transportlizenz sollen sanktioniert werden. Dabei geht es in erster Linie um den Transport von Reisegästen zwischen Flughafen und Ferienwohnung, bei dem häufig der Vermieter einen Transport anbietet, aber nicht über eine gültige Personentransportlizenz verfügt. Gleichzeitig soll aber für Reisende die Möglichkeit eingeführt werden, Taxis gemeinsam mit Zielen in unterschiedlichen Municipios zu nutzen. Bisher ist es nur erlaubt Reisegäste vom Flughafen in ein Municipio zu bringen. 

Schienensystem Gran Canaria

Vorbereitungen für Zuglinie auf Gran Canaria noch in diesem Jahr abgeschlossen. 24,5 Millionen Euro kosten alleine die Bodenanalysen und Machbarkeitsstudien für eine mögliche Zuglinie zwischen Las Palmas und dem Süden der Insel. Bisher sieht es so aus als wenn ein Schienensystem weder gegen geltendes Umweltrecht noch aus technischer Sicht nicht machbar wäre. Alle bisher abgeschlossenen Projekte verliefen positiv. Noch stehen diverse Studienergebnisse aus, die das öffentliche Unternehmen Ferrocarril aber bis Ende des Jahres abgeschlossen haben will. Die Summe von 24,5 Millionen Euro fließt alleine in die vorbereitenden Maßnahmen, ob es jemals eine Zugverbindung auf Gran Canaria geben wird, ist damit noch nicht entschieden.

Suche nach Patera fortgesetzt

Weiterhin gibt es keine Spur von dem mit 28 Flüchtlingen besetzten Boot das bereits am Sonntag die Küste Mauretaniens mit Ziel Kanarische Inseln verlassen hat. Ein Flugzeug der Küstenwache sucht seitdem tagsüber systematisch aus der Luft nach der Patera. In einer Entfernung von 120 Seemeilen südlich von Gran Canaria wird in Planquadraten nach dem Boot gesucht. Die Behörden schließen nicht aus, dass das Boot gesunken ist. Die Küstenwache hat auch Fischer und Handelsschiffe die in dem Bereich unterwegs sind, über Funk aufgefordert sich an der Suche zu beteiligen.

Wegen Salmonellen

Nachdem drei Kinder wegen Salmonellenvergiftung im Krankenhaus behandelt werden müssen, hat das Gesundheitsamt eine Käserei auf Lanzarote vorübergehend geschlossen. Aus keiner Pressemeldung ist zu entnehmen um welche Käserei es sich handelt. Seit Ende Januar soll bei insgesamt 17 Personen Salmonellen Bakterien festgestellt worden sein. In drei Fällen mussten die Patienten im Krankenhaus behandelt werden. Bisher ist noch nicht bekannt wie der Frischkäse mit den Bakterien in Kontakt gekommen ist. Nach der Ursache wird weiterhin gesucht. Als Präventivmaßnahme sind alle Produkte der Käserei aus den Verkaufstellen auf allen Inseln entfernt worden.

 

Geldbuße aus Brüssel

Grund sind illegale Müllkippen. Insgesamt geht es um 27 Punkte auf dem Archipel an denen weiterhin illegal Müll entsorgt wird oder entsorgt worden ist. Die EU hat die kanarische Regierung bereits vor mehreren Jahren aufgefordert, diese Problemstellen zu lösen, passiert ist bisher nichts. Brüssel fordert die angesprochenen Barrancos zu säubern und in ihren Ursprungszustand zu versetzen, damit sind Millionen Summen verbunden. Auf Gran Canaria sollen noch in diesem Jahr mit rund zwei Millionen Euro die Müllkippen bei Cueva Lapa, Franja Costera de Botija und Montana de Amargo gesäubert und versiegelt werden. Auf Fuerteventura soll das Gleiche bei Lomo Blanco, Barranco de Butihondo und La Laguna passieren und auf Lanzarote soll die illegale Müllkippe bei Hoya de la Yegua verschwinden. In einem ersten Schritt soll Müll und verseuchter Boden abgetragen, danach der Untergrund versiegelt und neu bepflanzt werden.

8 Flüchtlinge ums Leben gekommen

Das ist die traurige Bilanz der Patera, die am vergangenen Sonntag die Südküste Gran Canarias erreicht hat. Das Holzboot hatte am 2. Februar die Küste bei Cabo Bojador an der Westsahara verlassen. An Bord befanden sich 49 Personen. Sieben Tage später sind von der Küstenwache vor der Küste von Gran Canaria nur 42 Personen gerettet worden. Ein Mann starb an den Folgen von Unterkühlung und Dehydrierung im Krankenhaus. Nach Aussagen der Überlebenden sind sieben Personen auf der Überfahrt ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden über Bord geworfen. Weiterhin sucht die Küstenwache nach einer zweiten Patera mit 28 Flüchtlingen. Das Boot soll ebenfalls bereits seit mehr als sieben Tagen zwischen dem afrikanischen Kontinent und den Kanarischen Inseln unterwegs sein.

Tui sorgt für mehr Touristen

Der Einbruch des Tourismussektors in der Türkei sorgt für positive Zahlen auf den Kanarischen Inseln. Der Reiseveranstalter Tui hat angekündigt, nach den rückläufigen Zahlen in den Tourismusgebieten in Tunesien, Ägypten und seit dem Terroranschlag von Istanbul auch in der Türkei, stärker auf europäische Ziele zu setzten. Davon profitieren in erster Linie die Kanarischen Inseln und die Balearen. Seit einigen Wochen werden bereits die stornierten Reservierungen bei Zielen in der Türkei mit Angeboten von den Kanarischen Inseln kompensiert. Tui spricht in einer ersten Bilanz, aufgrund des Terroranschlags in Istanbul bei dem 11 Deutsche ums Leben gekommen sind, von Verlusten in Höhe von 184 Millionen Euro. Laut dem Präsidenten von Tui, Friedrich Joussen, wird sich Tui in diesem Jahr vor allem auf europäische Ziele konzentrieren.

Trend zum Ferienhaus

Am Valentinswochenende meldet der Rural Tourismus auf den Kanarischen Inseln eine Auslastung von 60%. Topwert in Spanien. In keiner anderen Autonomie liegen Fincas und Landhäuser aktuell so sehr im Trend wie auf dem Archipel. Das liegt in erster Linie am milden Klima. Laut einem Bericht von Tuscasasrurales.com sind in Spanien am Valentinstag nur rund 30% der verfügbaren Ferienhäuser vermietet. Auf dem Archipel sind es fast doppelt so viele. Am stärksten nachgefragt werden Angebot mit offenem Kamin, Jacuzzi und Pool. 

Der Schatten des milden Winters

Worüber sich vor allem der Tourismussektor auf den Kanarischen Inseln seit Wochen freut, ist für die Landwirte der Vorbote einer schlechten und vor allem teuren Ernte. Egal ob Wein, Tomaten oder Bananenplantagen – alle Betreiber klagen über den zu trockenen Winter und prophezeien steigende Obst- und Gemüsepreise in den kommenden Monaten. Grund dafür sind die leeren Wasserspeicher, die normalerweise in dieser Jahreszeit vom Niederschlag gefüllt werden. Das fehlende Wasser muss von den Landwirten teuer dazugekauft werden. Außerdem sind die Pflanzen während der milden Temperaturen deutlich aktiver als normalerweise im Winter. Die Folge ein geringeres Ernteergebnis im Frühsommer.

Arbeitslosenquote fällt auf 21%

In Spanien ist die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit 2012. Im vierten Quartal 2015 ist die Zahl der Erwerbsfähigen auf Jobsuche auf 21 Prozent gefallen, nach 21,2 Prozent im Vorquartal, teilt die Statistikbehörde INE heute in Madrid mit. In den Monaten Oktober bis Dezember 2015 ging die Zahl der Arbeitslosen laut der Statistikbehörde im Jahresvergleich um 12,4 Prozent auf 4,8 Millionen zurück. Zeitgleich stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahresvergleich um 3% Prozent auf 18,09 Millionen. Trotz der anhaltenden Erholung des spanischen Arbeitsmarktes ist die Arbeitslosenquote immer eine der höchsten in der Eurozone.

Einwohnerzahl steigt auf 150.400

In sechs von insgesamt sieben Gemeinden auf Lanzarote ist die Zahl der Einwohner im Verlauf der letzten 12 Monate gestiegen. Vor allem in Arrecife und in Yaiza ist Zahl der Residenten in 2015 merklich angestiegen. Während die Zahl der Einwohner insgesamt auf dem Archipel in den letzten Jahren abgenommen hat, zeigt sich Lanzarote mit einer umgekehrten Tendenz. Zum ersten Mal ist die Einwohnerzahl auf Lanzarote mit 150.400 auf über 150.000 gestiegen. 

Toter aus dem Meer geborgen

Der Mann der gestern bei La Puntilla in Las Palmas auf Gran Canaria von den Felsen ins Meer gefallen war, ist ertrunken. Rettungskräfte konnten die Leiche gestern gegen 17.00 mit Hilfe eines Rettungshelikopters bergen. Der Mann war bereits am Vormittag, so berichten Augenzeugen, an den Felsen abgerutscht und ins Meer gefallen. Aufgrund der hohe Wellen und starke Unterströmungen wurde die Suche trotz Einsatz von mehreren Booten und einem Helikopter erschwert. Die Küstenwache warnt weiterhin vor allem Touristen, sich nur an überwachten Stränden ins Wasser zu wagen und den Weisungen der Rettungsschwimmer unbedingt Folge zu leisten. Aktuell herrscht an vielen Küsten der Kanarischen Inseln auch für geübte Schwimmer Lebensgefahr.

Keine Spur von zweiter Patera

Nachdem am Sonntag ein Flüchtlingsboot 10 Seemeilen vor der Küste von Gran Canaria mit 42 Insassen aufgebracht worden ist, geht die Suche nach einer zweiten Patera in der Zwischenzeit weiter. Informationen von Hilfsorganisationen zu Folge sollen sich in diesem zweiten Boot 28 Flüchtlinge aus Afrika befinden. Gleichzeitig werden die Flüchtlinge, die am Sonntag Gran Canaria erreicht haben befragt. Es geht um sieben vermisste Personen die sich in dem Boot befunden haben sollen, als es in Cabo Bojador an der afrikanischen Küste abgelegt hat. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Vermissten auf der sieben Tage dauernden Überfahrt ums Leben gekommen sind und von den Überlebenden über Bord geworfen worden sind. Weiterhin werden vier Überlebende im Krankenhaus in Las Palmas behandelt.

Fahrradweg Telde-Las Palmas

Die Idee existiert schon länger, jetzt nimmt das Projekt im Rathaus von Las Palmas aber erste konkrete Formen an. Eine Gruppe von Architekten hat zusammen mit Umweltschützern einen Plan erarbeitet, der die beiden Municipios per Fahrradweg miteinander verbinden soll. Auf rund acht Kilometern Länge soll ein rund drei Meter breiter Fahrradweg angelegt werden. Kostenpunkt 3,4 Millionen Euro. In dieser Summe enthalten sind neben den Straßenarbeiten aber auch eine durchgängige Beleuchtung und eine Unterführung unterhalb der Autobahn. Einzig eine Entscheidung des Ayuntamientos steht noch aus. Bei dem Projekt handelt es sich um den bisher längsten zusammenhängenden Fahrradweg der Insel.

Touristin ums Leben gekommen

Im Timanfaya National Park auf Lanzarote ist gestern eine Frau von einem Reisebus überrollt worden. Die 68-jährige Holländerin verstarb bereits an der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich gestern gegen 11.00 in der Gemeinde Tinajo. Die Polizei ermittelt. Bisher sind die Umstände die zum Unfall geführt haben völlig ungeklärt. Es ist das dritte holländische Todesopfer im Straßenverkehr in diesem Monat auf Lanzarote. Vergangene Woche ist ein holländisches Ehepaar in Costa Teguise ums Leben gekommen, nachdem es an einem Zebrastreifen von einem Auto erfasst wurde.

Ziele in 2016: Sport und Reisen

Diese beiden Themen geben Canarios in der Regel an wenn sie nach Zielen für dieses Jahr gefragt werden. Insgesamt zeigt das Ergebnis der Umfrage, durchgeführt von Cofidis, ein deutlich positiveres Ergebnis als 2015. Die kanarische Bevölkerung startet optimistischer ins Jahr 2016. Mehr als ein Drittel gibt an in diesem Jahr mehr Sport machen zu wollen und plant mindestens eine Reise außerhalb des Archipels. 33% gibt an in diesem Jahr mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und ein weiteres Drittel hat eine bessere Ernährung im Blick. Ein Viertel der befragten Canarios hat bei der Umfrage angegeben in diesem Jahr eine Fremdsprache lernen zu wollen.

Cesar Manrique bei Spiegel Online

Der bekannteste Künstler der Kanarischen Inseln ist heute Thema in der Rubrik „Einestages“ bei Spiegel Online. Neben Einblicken in die Geschichte und das Leben Manriques erfährt auch die Biografie Manriques, verfasst durch die beiden Autoren Manfred Sack und Walter Fogel, eine Beschreibung. Vor allem aber zeigt der Bericht in vielen Beispielen wie sehr Manrique die Insel Lanzarote mit seinem Wirken und Werken geprägt hat. Ein 1988 aufgezeichnetes Interview mit Cesar Manrique ist ebenfalls veröffentlicht, in dem er den bekannten Satz zu Thema Massentourismus fallen lässt: Mit Dynamit alles in die Luft sprengen. Mehr dazu Online auf Spiegel.de im Bereich eines Tages.

http://www.spiegel.de/einestages/cesar-manrique-der-inselkuenstler-von-lanzarote-a-1062233.html

Landebahn gesperrt

Am Flughafen Gando auf Gran Canaria ist bis zum 19. Februar eine Landebahn wegen Bauarbeiten gesperrt. Nur am Samstag, den 13. Februar, sind beide Landebahnen wegen dem hohen Verkehrsaufkommen aktiv. AENA informiert in einer Pressemitteilung, dass es zu keinerlei Verzögerungen kommen wird, trotzdem gibt es leichte Modifikationen bei den Abflug- und Ankunftszeiten. Entsprechende Veränderungen können bei den Fluggesellschaften oder bei auf der Internetseite von AENA abgerufen werden. 

Ein Kilo Haschisch im Magen

Am Flughafen Gando auf Gran Canaria hat die Polizei eine Mann verhaftet der 102 Haschisch Eier im Magen hatte. Die rund 10 Gramm schweren eierförmigen Haschischpakete stammen Polizeiangaben aus Marokko. In Folie verpackt wurden sie von dem Mann geschluckt. Eine Röntgenaufnahme hat den Anfangsverdacht der Beamten am Flughafen bestätigt. Der 40-jährige war von Malaga aus nach Gando geflogen.

Zuschüsse für erneuerbare Energien

Das Projekt ist bisher einzigartig auf dem Archipel. Noch bis zum 15. Oktober 2016 bietet die Inselregierung in fünf unterschiedlichen Projekten bis zu 3.500 Euro bei Installation von erneuerbarer Energieversorgung an. Angesprochen sind sowohl Hausbesitzer als auch Landwirte. In Wohnhäusern wird der Austausch der Energieversorgung durch Photovoltaik oder Solar mit bis zu 3.500 Euro bezuschusst. Auch der Einbau von LED Leuchten in kleineren und mittleren Unternehmen wird subventioniert. In der Landwirtschaft kann für den Einbau von Windrädern und Photovoltaik ebenfalls ein Zuschuss beantragt werden. Für die Anträge erforderlich sind entsprechende Unterlagen zum geplanten Projekt, die beim Industrieministerium des Cabildos von Fuerteventura eingereicht werden können.

Kostenloses Wasser für Landwirte

Auf die außergewöhnliche Wetterlage hat das Ayuntamiento von Haría auf Lanzarote reagiert und bietet Landwirten gratis Wasser für ihre Felder an. Alleine für den Transport müssen die Bauern selbst aufkommen. Seit Anfang der Woche können in den entsprechenden Einrichtungen des Municipios Anträge ausgefüllt werden um Zugang zu den Wasserdepots der Gemeindeverwaltung zu erhalten. Das Wasser ist alleine für die Bewässerung von Feldern bestimmt und wird nach der Fläche der bestellten Felder aufgeteilt.

Flüchtlingstragödie vor Gran Canaria

Sechs Tage waren 42 Immigranten aus Afrika in einem sieben Meter langen Holzboot unterwegs, bis die spanische Küstenwache die Patera lokalisiert hatte. Die traurige Bilanz: Ein Toter, 15 Personen mussten mit Knochenbrüchen, Unterkühlung und Dehydrierung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Boot hatte es trotz intensiver Suche mit einem Flugzeug und einem Helikopter bis 10 Seemeilen vor die Küste von Gran Canaria geschafft. Unter den Flüchtlingen befinden sich neun Frauen und sechs Kinder. 

Reisebus ausgebrannt

Dutzende Touristen sind gestern gegenüber dem Flughafen Los Rodeos auf Teneriffa mit dem Schrecken davon gekommen. Ein Reisebus, vollbesetzt, hat sich auf der TF-5 Autobahn entzündet und ist völlig ausgebrannt. Alle Reisegäste konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Sie waren auf dem Weg zum Flughafen. Ihr Gepäck wurde zum Großteil in den Flammen vernichtet. Die Feuerwehr musste die Autobahn für die Löscharbeiten sperren. Die Ursache für den Brand steht noch nicht fest, die Polizei ermittelt. 

Sechs Monate Wartezeit

Die Zahlen die das kanarische Gesundheitsamt präsentiert sind weiterhin alarmierend. Zwar haben sie sich im Vergleich zu den letzten Jahren in einigen wenigen Bereichen leicht verbessert, insgesamt ist die Situation für die meisten Betroffenen aber weiterhin erschütternd. Alleine 32.000 Canarios warten mehr als sechs Monate auf eine Mammografie oder eine Ultraschalluntersuchung. Aktuell warten mehr als 30.000 Personen auf dem Archipel auf eine Operation, 11.000 davon bereits länger als sechs Monate. Vergleicht man die einzelnen Inseln des Archipels miteinander, zeichnet sich ein klarer Trend ab. Je größer die Bevölkerungszahl desto länger ist die Warteliste. Das liegt aber auch daran, dass bestimmte Operationen nur auf den beiden Inseln Teneriffa und Gran Canaria durchgeführt werden können.

7. Handbike Rennen in Playa Blanca

300 Sportler nehmen in diesem Jahr am vierten Timanfaya Triathlon und an der 7. Vuelta Handbike auf Lanzarote teil. Unter anderem gibt es auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Triathlon für Kinder. Bisher haben sich Sportler aus insgesamt 14 Nationen für das Sportevent angemeldet. Die Veranstaltung beginnt am 6. Februar mit dem Triathlon für Kinder, ab 11.00 gehen dann die Erwachsenen an den Start. Angemeldet werden kann sich noch bis heute Abend. Unter den Teilnehmern sind auch Profitriathleten wie Uxío Abuín, Víctor del Corral, Stephan Bayllis y Perú Alfaro. Mehr Infos auch im Internet unter http://www.trimakina.com/

Mann in San Augustín ertrunken

Nach dem Tot eines 70-jährigen Touristen an der Küste bei San Augustin auf Gran Canaria wendet sich der Katastrophenschutz an Bürger und Touristen und fordert Badegäste auf sich an den Stränden unbedingt an der Warnbeflaggung zu orientieren und den Rettungsschwimmern Folge zu leisten. Bei roter Flagge ist das Baden untersagt, es herrscht Lebensgefahr. Bei gelber Flagge ist das Baden nur für geübte Schwimmer geeignet. Seit Jahresbeginn sind auf den Kanarischen Inseln bereits neun Personen beim Baden ums Leben gekommen.

Toter im Barranco de Esquinzo

Auf Fuerteventura ist bei Butihondo in der Gemeinde Pájara eine Leiche gefunden worden. Bisher sind die Umstände die zum Tod geführt haben völlig unklar. Die Polizei untersucht den Vorfall. Der Tote ist von einem Wanderer entdeckt worden, der die Sicherheitskräfte informiert hat. Bisher ist weder die Identität der Leiche bekannt, noch wann der Todeszeitpunkt eingetreten ist. Die Leiche ist stark verwest.

Küstenwache sucht Patera

Das Flüchtlingsschiff ist von Cabo Bojador aus in See gestochen mit Ziel Kanarische Inseln. Seitdem fehlt von dem Boot mit 41 Insassen jede Spur. Mitarbeiter einer spanischen Hilfsorganisation haben den Hinweis gegeben, deswegen ist auch die Zahl der Flüchtlinge die in den Boot sitzen bekannt. Ein Rettungsflugzeug der Küstenwache sucht seit gestern 12.00 aus der Luft nach dem Boot. Bisher ohne Erfolg. Ob sich Kinder an Bord befinden ist zur Stunden noch nicht bekannt. 

217 Minuten vor dem Fernseher

Auf den Kanarischen Inseln sitzen die Bewohner im Schnitt pro Tag rund zwei ein halb Stunden vor der Mattscheibe. Das geht aus einer aktuellen Studie von Kantar Media in Zusammenarbeit mit Barlovento Comunicación hervor. Das Ergebnis auf dem Archipel liegt deutlich unter dem spanischen Durchschnitt: Vier Stunden und 25 Minuten. In einzelnen spanischen Autonomien liegt der Fernsehkonsum sogar bei knapp fünf Stunden pro Tag. Dabei wird aber die netto Zeit gemessen die der Fernseher läuft, unabhängig ob das Gerät im Wohnzimmer oder in der Küche steht.

Sinkende Arbeitslosenzahlen

Die Zahl der erwerbsfähigen Personen ohne Job  auf den Kanarischen Inseln sinkt auch im Januar. Aktuell sind 246.000 Personen arbeitslose gemeldet, 1.545 weniger als noch im letzten Monat. Das entspricht einem Rückgang von 0.62% im Vergleich zu Dezember 2015. Spanienweit sind nur noch in der Autonomie der Balearen die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen, in allen anderen Autonomien wird ein leichter Anstieg verzeichnet.  

Die andere Seite der Medaille

Während Deutschland seine Handball Europameister feiert, lässt die spanische Presse kein gutes Haar an seinen Handballern.

El Pais titelt: "Eine sehr triste Silbermedaille: Spanien war im Finale nicht auf der Höhe. Deutschland dominierte die Partie vom Anfang bis zum Ende."

El Mundo fast es mit diesen Worten zusammen: "Spanien erleidet einen totalen Schiffbruch. Einen solch unwürdigen Zusammenbruch des spanischen National-Teams hatte niemand erwartet. Man musste sich fragen, wie diese Mannschaft überhaupt ins Finale gekommen war."

Die größte spanische Sportzeitung beschreibt es so: "Eigentlich hätte Spanien das Finale um die Handball-EM bestreiten müssen. Aber die Mannschaft erschien nicht. Das Team, das gegen Deutschland antrat, hatte nicht das Recht, in einem Endspiel zu stehen."

Neben dem desaströsen Auftreten der spanischen Handballer ist sich die spanische Presse auch beim besten Spieler des Finales einig: Torwart Andreas Wolff. Während Deutschland nach dem Gewinn der EM bereits für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro qualifiziert ist, muss Spanien in die Qualifikation gegen Slowenien, Iran und Schweden.

Neues Hard Rock Hotel

Noch vor Dezember 2016 soll auf Teneriffa in der Gemeinde Adeje ein neues Hard Rock Hotel mit 620 Zimmern eröffnen. Das geht aus einem Bericht der Internetportals Check24 hervor. Das Ressort soll in zwei Teilen Familien mit Kindern und Adults Only zur Verfügung stehen. Vier Restaurants sollen in dem Komplex All-Inklusive bieten. Außerdem gibt es eigene Räumlichkeiten für musikalische Jam-Sessions. Das neue Hard Rock Hotel auf Teneriffa ist das zweite in Spanien, das erste ist auf der Insel Ibiza mit 490 Zimmern entstanden. 

Hotelbetreiber unter Druck

In Playa Blanca auf Lanzarote werden Hotels ohne gültige Lizenz betrieben. Das Rathaus von Yaiza prüft zur Stunde, welche Hotelbetriebe mehr Zimmer betreiben als im Bebauungsplan dafür vorgesehen. Im schlimmsten Fall müssen Teile der Gebäude abgerissen werden. In jedem Fall betroffen ist das Hotel San Bou, auf dem Grundstück sind 30% mehr Hotelzimmer entstanden, als ursprünglich vorgesehen. Überprüft werden außerdem das Hotel Pincessa Yaiza, das Papagayo Arena und  das Hotel Volcán. Das Hotel Rubicón ist bereits ohne Beanstandungen überprüft worden. 

280.000 zusätzliche Bustickets

Das Nahverkehrsunternehmen Guaguas Municipales wird während des Karnevals in Las Palmas auf Gran Canaria vier Buslinien auch während der Nächte betreiben. Am 5.,6.,8.,12.,13.,19. und 20. Februar werden die Busse an der Rambla Símon Bolívar, neben dem Parque Blanco die Karnevalsbesucher  zu den Veranstaltung bringen und abholen. Im 10 bis 15 Minuten Abstand sind 25 Busse in diesen Nächten im Einsatz und bieten insgesamt pro Nacht 40.000 Sitzplätze an, damit die Besucher das eigene Auto während des Karnevals nicht benutzen müssen. Die Sonderlinien sind von 23.00 Uhr bis 7.00 Uhr an den jeweiligen Nächten im Einsatz. Das Monatsticket ist während dieser Nächte nicht gültig, für den Service muss ein Sonderticket erworben werden.

Erste Fische im Poema del Mar

In einem Jahr soll das neue Aquarium in Las Palmas auf Gran Canaria eröffnet werden. Die ersten Meeresbewohner sind bereits eingetroffen. Das Aquarium soll unter anderem bedrohte Arten rund um die Kanarischen Inseln aufnehmen. Aus diesem Grund gibt es bereits jetzt 41 Wassertanks in denen verschiedene Fischarten isoliert gehalten werden. Erst nach einer festgelegten Quarantänezeit werden die Fische in Gemeinschaftsbecken verlegt. Dieser Vorgang wird bereits im Loro Parque seit Jahren mit Erfolg praktiziert und verhindert das Ausbreiten von Krankheiten. Das Aquarium Poema del Mar soll im Februar 2017 in Las Palmas auf Gran Canaria festig gestellt werden und wird mehreren hundert bedrohten Arten ein neues geschütztes Zuhause bieten.

Bewegung bei Gewerbeimmobilien

In den Stadtzentren der Kanarischen Inseln sind im letzten Jahr rund 20% mehr Ladenlokale und Büro verkauft oder vermietet worden als noch 2014. Das geht aus einem Bericht der Vereinigung der Immobilienhändler, kurz ACEGI, hervor. Damit kommt zum ersten Mal seit sieben Jahren merklich Bewegung in einen Wirtschaftssektor, der seit Beginn der Krise über fallende Preise klagt. Zum Teil standen die Ladenlokale in den Inselhauptstädten bis zu sieben Jahre leer. Aktuell ist der Kaufpreis und der Mietpreis aber auf einem Niveau angekommen, so die Vertreter von ACEGI, der in etwa 50% des Preises entspricht, der vor der Krise aufgerufen worden ist. Seit  Beginn der Krise haben gut die Hälfte der kleinen und mittleren Unternehmen auf dem Archipel Konkurs angemeldet.

60 zusätzliche Apotheken

Mit sechs Monaten Verzögerung hat das kanarische Gesundheitsministerium die Ausschreibungen für zusätzliche Apotheken auf dem Archipel veröffentlicht. Auf Basis des Gesundheitsversorgungsgesetzes soll es pro 2.600 Bürgern eine Apotheke geben. Aktuell gibt es pro 2.800 Bürger eine Apotheke. Insgesamt sollen ab Sommer auf dem Archipel 60 zusätzliche Apotheken entstehen. Beworben haben sich insgesamt 544 Personen oder Unternehmen, den Zuschlag erhalten haben insgesamt 60. Mit den 60 zusätzlichen Apotheken macht das kanarische Gesundheitssystem zum ersten Mal seit 1999 den Weg frei für zusätzliche Apotheker –Lizenzen.

XSR900 auf Fuerteventura

Die XSR900 ABS ist das neue Flagschiff des Motorradherstellers, vorgestellt worden ist das 110 PS starke Zweirad Pressevertretern auf Fuerteventura. Ausprobieren konnten die Journalisten das Naked Bike mit ABS auf den Strecken zwischen La Pared, Vega de Rio Palmas und Corralejo. Bereits im letzten Jahr wählte der Autobauer Audi aus Ingolstadt Fuerteventura um seine 10 neuen Automodelle vorzustellen. 

Grippewelle nimmt zu

Auf den Kanarischen Inseln sind in der letzten Woche 152 Grippefälle pro 100.000 Einwohner registriert worden. Damit liegen die Ergebnisse auf dem Archipel deutlich über denen des spanischen Festlands mit 58 Fällen pro 100.000 Einwohner. Trotz des milden Winters in diesem Jahr sind die Zahlen der Grippeerkrankten bereits Ende Januar wieder fast so hoch wie im letzten Jahr um diese Zeit. 13 Todesfälle hat die Grippewelle in Spanien seit Beginn des Winters bereits gefordert. Knapp die Hälfte der Opfer war über  64 Jahre alt.

Ziegenkäse in Berlin

Kanarische Tomate trifft Curry Wurst oder Ziegenkäse mit Berliner Pilsener. Auf der Fruit Logistic Berlin, einer der größten Frischwaren Messen der Welt, sind in diesem Jahr auch kanarische Produkte vertreten, unter anderem auch die kanarische Tomate, die kanarische Banane und Ziegenkäse aus Fuerteventura. Während die Vereinigung der Bananenbauern seit Jahren ein bekannter Gast in Berlin ist, sind die Vertreter aus Fuerteventura auf der Fruit Logistica zum ersten Mal. Deutschland gilt als einer der größten Abnehmer der Tomate aus Fuerteventura, die in Gran Tarajal auf rund 30 Hektar Fläche angebaut wird. Außerdem hat es der beste Ziegenkäse der Welt in diesem Jahr auch nach Berlin geschafft. Der Maxorata curado Pimentón ist im letzten Jahr mit Gold ausgezeichnet worden und sucht ab morgen nach Abnehmern in ganz Europa. Die Messe endet am 5. Februar.

Hafenarbeiten in Playa Blanca

In Zukunft sollen an der Hafenmole in Playa Blanca auf Lanzarote zwei Fähren gleichzeitig anlegen können, außerdem sollen die Liegeplätze von 129 auf 166 erhöht werden und eine Möglichkeit geschaffen werden, kleineren Kreuzfahrtschiffen Platz zum anlegen zu bieten. Die Umbauarbeiten sollen für rund 40 Millionen Euro Ferrovial und Acciona ausgeführt werden. Eine Entscheidung dazu soll von der Regierung noch in diesem Frühjahr fallen, für die Arbeiten ist ein Zeitraum von drei Jahren vorgesehen.

Skulpturenpark auf 12 Meter Tiefe

Erste Skulpturen versenkt sind versenkt worden. Vor Playa Blanca auf Lanzarote sind die ersten lebensgroßen Skulpturen des Künstlers Jason deCaires auf rund 12 Meter Tiefe versenkt worden. Auf 2.500 m² soll vor Playa Blanca mit 400 Objekten einer der größten Unterwasser Skulpturenparks der Welt entstehen. Im März 2017 soll das Unterwassermuseum vor allem für Taucher einen attraktiven Ausflug bieten. Der Skulpturenpark vor Playa Blanca kostet rund 800.000 Euro und wird von der Autonomieregierung finanziert.

UD Las Palmas - Celta 2:1

UD Las Palmas spielt sich aus der Abstiegszone. Die Gelb Blauen haben zu Hause gegen Real Club Celta drei Punkte eingefahren. Die Partie endete mit 1:0. Mit 21 Punkten belegt der UD Las Palmas Tabellenplatz 16. Heute kann aber noch Rayo Vallecano an dem Hauptstadtclub von Gran Canaria vorbeiziehen, wenn sie gegen Deportivo La Coruna gewinnen. 

20.000 Bewerbungen

In 425 Räumlichkeiten des Gesundheitssystems und der beiden Universitäten von Teneriffa und Gran Canaria haben rund 20.000 Bewerber ihren Eignungstest für 1.200 Arbeitsplätze im Gesundheitssystem absolviert. Ursprünglich beworben haben sich rund 30.000 Personen, auch vom spanischen Festland. In die Endauswahl gekommen sind in etwa zwei Drittel. Die Auswertung der Eignungstests wird rund drei Monate in Anspruch nehmen, danach sollen die 1.232 zusätzlichen Arbeitsplätze in Krankenhäusern und Centros de Salud vergeben werden. 

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