Meisterschafts Thriller im Fußball

Fünf Spieltage vor Ende der Saison ist für Real Madrid, Fc Barcelona oder Athletico Madrid noch der Meistertitel möglich. Allerdings nur wenn der FC Barcelona eines der noch fünf ausstehenden Spiele verliert. Damit ist das Titelrennen in diesem Jahr so spannend wie lange nicht mehr. Alle drei spanischen Topclubs konnten am Wochenende gewinnen, der FC Barcelona schoss sich nach vier sieglosen Spielen mit einem 8:0 gegen La Coruna aus der Krise und ließ alle Kritiker verstummen. Der UD Las Palmas bleibt auch im kommenden Jahr erstklassig und hat gegen Espanyol Barcelona 4:0 gewonnen. 

20% mehr Passagiere auf Teneriffa

Die beiden Flughäfen auf Teneriffa haben bereits in den ersten Monaten des Jahres 2016 ein Fünftel mehr Passagiere abgefertigt als im letzten Jahr zur gleichen Zeit. Aktuell gibt es 155 verschiedene wöchentliche Flugverbindungen zu nationalen und internationalen Flughäfen. Im gesamten letzten Jahr sind 4 Millionen Passagiere auf Reina Sofia und Los Rodeos abgefertigt worden. Laut dem Cabildo von Teneriffa wird aktuell intensiv an einer prestigeträchtigen Verbindung gearbeitet: Von New York soll in Zukunft eine Maschine wöchentlich auf Reina Sofia im Süden Teneriffas landen. Wann diese Verbindung realisiert wird steht noch nicht fest. Laut dem Cabildo soll aber noch in diesem Jahr eine Einigung erzielt werden.

Die fünf historischen Monumente


In einem Artikel berichtet eine der größten spanischen Tageszeitungen heute über die Kanarischen Inseln. Darin finden sich vor allem die fünf historischen Monumente wieder, die der Archipel für Besucher bietet: Das Castillo de la Luz aus dem Jahre 1494, das Haus der Kapitäne Don Diego de Alvarado Bracamonte bei La Laguna auf Teneriffa aus dem Jahr 1624, der Torre del Conde in San Sebastian auf La Gomera aus dem Jahr 1450, die Kapelle des Klosters Betancuria in Fuerteventura aus dem Jahr 1415 und die Verteidigungsanlage San José in Arrecife auf Lanzarote. Jedes einzelne Monument eine eigene historische Geschichte der Kanarischen Inseln. Mehr dazu im Internet auf ABC.es. 

http://www.abc.es/espana/canarias/abci-cinco-monumentos-historicos-vale-pena-conocer-canarias-201604150923_noticia.html

Fährverbindung Fuerte - Marokko

Ab August soll es wieder eine Fährverbindung zwischen Puerto del Rosario auf Fuerteventura und Tarfaya in Marokko geben. Die Erweiterung der Mole im Hafen von Tarfaya wird bis dahin fertig gestellt sein. Regierungsvertreter beider Seiten haben sich in der vergangenen Woche in El Aaiún getroffen. Geplant ist Pressemeldungen zufolge eine wöchentliche Fährverbindung durch Naviera Armas einzurichten. Welche Fähre und wie viel Kapazität Naviera Armas für diese Verbindung zur Verfügung stellen wird ist noch nicht bekannt. In Puerto del Rosario soll dann auch eine eigene Zollabfertigung für Waren und Passagiere aus Marokko eingerichtet werden.

Regierungsbildung in Spanien

Rajoy macht Kampfansage – In einer Woche läuft die Frist in Spanien für eine Regierungsbildung ab. Sofern sich bis zum 2. Mai keine Regierung gebildet hat, wird am 26. Juni neu gewählt. Vertreter der Partido Popular haben sich am Wochenende in Córdoba getroffen um über die Zukunft der Partei zu entscheiden. Der bisherige Chef der Regierung Manuel Rajoy hat angekündigt, das er motiviert ist um für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Rajoy hatte nach den schlechten Wahlergebnissen für seine Partei im Dezember erklärt, er stehe einem Neuanfang nicht im Weg. Nachdem es aber in den vergangenen Monaten zwischen den möglichen Koalitionspartnern mehr Streit als Einigung gegeben hat, scheint Rajoy wieder zur Verfügung zu stehen, wenn es Neuwahlen geben sollte.

Verstärkte Sicherheitskontrollen

An kanarischen Flughäfen sind in den vergangenen Tagen immer wieder Personen mit gefälschten Ausweispapieren festgenommen worden. Einen terroristischen Hintergrund haben die Ermittler bei keinem der Festgenommenen festgestellt. Trotzdem zeigen die Meldungen, dass auch auf den Kanarischen Inseln die Sicherheitskontrollen verschärft worden sind. Gestern haben drei Albaner versucht mit gefälschten Personaldokumenten nach Groß Britannien zu reisen. Die 30 Jahre alte Frau und die beiden 23 und 32 Jahre alten Männer sind festgenommen worden. In der vergangenen Woche sind insgesamt fünf Personen mit gefälschten Ausweispapieren an Flughäfen des Archipels verhaftet worden.

Tourismussteuer ab 1. Juli

Auf den Balearen wird in zwei Monaten eine neue Steuer eingeführt. Andere Tourismusgebiete wollen nachziehen. Bisher ist unklar ob die Steuer auch auf dem Kanarischen Archipel eingeführt wird. An der Costa Brava wird bereits zwischen 0.45 Cent und 2,25 pro Urlauber vom Fiskus kassiert. Dem Erfolg im Tourismus hat diese Steuer nicht geschadet. Deswegen ist auch auf den balearischen Inseln deswegen ein Einbruch zu erwarten. Die Autonomieregierung in Mallorca will einen Euro pro Tourist kassieren. Die Einnahmen von 60 bis 70 Millionen sollen in Natur- und Küstenschutz fließen. Eine entsprechende Steuer wird zwar in der kanarischen Autonomie immer wieder diskutiert. Einen Entschluss dazu gibt es aber bisher nicht. 

Deutscher Doppelsieg

Nach 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21 Kilometer Laufen wehte sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen am Zieleinlauf in Gran Tarajal die deutsche Flagge. Anja Beranek und Andreas Böcherer sind die Gewinner der Fuerteventura Challenge. Böcherer profitiert bei einem Erfolg allerdings vom Ausscheiden des führenden Van Lierde, der nach einem Radunfall aufgeben musste. Die Challenge Fuerteventura gilt als Generalprobe für den Ironman Lanzarote im kommenden Monat.

Käse ausgezeichnet

In dieser Woche wird der Erfolg in verschiedenen Käsereien auf dem Archipel gefeiert. Zum einen ist die Käserei Chimiche aus Teneriffa für ihre Produktion ausgezeichnet worden. Die Käserei aus Granadilla de Abona hat die Goldmedaille für den besten Käse Teneriffas 2016 erhalten. Auf Fuerteventura haben drei Käsereien aus Lanzarote gewonnen. Sie wurden für den besten Ziegenkäse Spaniens ausgezeichnet. Unter den Gewinnern sind die Käserei Flor de Luz aus San Bartolome, El Faro aus Teguise und die Finca de Uga. 20.000 Aussteller und Besucher waren an diesem Wochenende auf Teneriffa und Fuerteventura in Sachen „bester Käse“ unterwegs.

Montelongo tritt zurück

Montelongo legt alle politischen Ämter nieder – Der Bürgermeister der Inselhauptstadt von Lanzarote reagiert damit auf die Ermittlungen gegen ihn im Fall Montecarlo. Darin verwickelt sind rund 20 Personen öffentlicher Ämter auf Lanzarote, unter anderem in den Gemeinden Arrecife und San Bartolome. Es geht um Veruntreuung und gefälschte Dokumente im Wert von mehreren Millionen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen, die Staatsanwaltschaft will in den kommenden Tagen einen ersten Zwischenbericht veröffentlichen. Der Fall Montelongo beschäftigt die Justiz bereits 2012. Verschiedene beschuldigte Politiker sind auf Kaution freigelassen worden, die zwei Hauptangeklagten sitzen in Untersuchungshaft.

Luis Díaz in der Erfolgsspur

Der 17-jährige aus Gran Canaria hat die Volcom Totally Crustaceous Surftour in Hossegor in Frankreich für sich entschieden. Damit ist der aus Las Palmas stammende Surfer für die Weltmeisterschaft in Kalifornien im Juni qualifiziert. Luis Díaz hat sich am Wochenende in Hossegor aus dem Stand zu einem der besten Europäer im Surfsport qualifiziert. Vor drei Monaten wurde der 17-jährige noch im Krankenhaus behandelt, nachdem er in einer Welle gestürzt war und das Bewusstsein verloren hatte, als er mit dem Kopf auf einen Felsen geprallt war. 

60 Personen gelten als vermisst

In den vergangenen 10 Jahren sind auf den Kanarischen Inseln 15.000 Personen als vermisst gemeldet worden. Während sich die meisten Fälle in wenigen Tagen geklärt haben, bleiben 60 Anzeigen ohne Aufklärung. Darunter auch Yéremi Vargas, Sara Morales, Raúl Sanz, Stephan Simon oder Victor Teni. Kinder, dessen Verschwinden bis heute unerklärlich ist. Alle Spuren ließen die Ermittler bis heute ins Leere laufen. Die von der EU geförderte Organisation QSDGlobal hat heute einen entsprechenden Bericht veröffentlicht, in der vor allem die Koordination bei Suchaktionen und die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden auf dem Archipel kritisiert wird. Außerdem fordert QSDGlobal eine Aufklärung der Bevölkerung. In den meisten Fällen erreicht die Organisation Vermisstenmeldungen erst Wochen später, weil viele Angehörigen die Existenz der Organisation nicht bekannt ist.

Gerichtsurteil gegen Bankia

Bankia muss 375.000 Euro zurückzahlen. Das Gerichtsurteil könnte zu einem Stolperstein für Bankia werden. Eine Familie aus Santa Cruz auf Teneriffa hatte geklagt und in mehreren Instanzen Recht erhalten. Sie fühlte sich von den veräußerten Aktienpaketen über den Tisch gezogen. Bankia hatte nach dem Börsengang rapide an Wert verloren. Zwischen 2009 und 2011 war wegen der Immobilienkrise Bankia selbst ins Wanken geraten und konnte nur durch staatliche Hilfe weiter bestehen. Rund 700.000 Aktieninhaber waren von dem Kursverlust betroffen. Aktuell laufen deswegen auch in anderen spanischen Autonomien mehrere tausend Schadenersatzklagen.

Auf Neuwahlen einstellen

Als Zünglein an der Waage haben die Mitglieder der Protestpartei Podemos einer Mitte-Links Koalition in Spanien nicht zugestimmt. 88% der Teilnehmer unterstützen demnach den eingeschlagenen Kurs ihres Vorsitzenden Pablo Iglesias. Dieser will nur einer Koalition mit der PSOE und regionalen Linksparteien zustimmen. Das lehnt aber der Chef der PSOE, Pedro Sánchez ab. Damit haben die Koalitionsverhandlungen einen neuen Tiefpunkt in Spanien erreicht. Laut der Verfassung muss es Neuwahlen geben, wenn bis zum 2. Mai keine Einigung zur Regierungsbildung erreicht worden ist. Diese finden dann am 26. Juni statt.

Guinate Park gibt auf


Der Zoo im Norden von Lanzarote wird seine rund 300 Tiere und Vögel auf andere Tierparks in Spanien verteilen. Das geht heute aus einem Bericht von Canarias7 hervor. Demnach geben die Betreiber dem Druck der Lokalregierung nach. Diese hatte nach Kontrollen in den letzten Monaten immer wieder gefordert, die vorgeschrieben Standards zu Tierhaltung einzuhalten. Im Guinate Park auf Lanzarote wurden bisher 150 verschiedene Arten auf 45.000 m² gehalten, darunter auch Pinguine und seltene Vogelarten. Unter anderem verfügt der Park über die größte begehbare Vogelvoliere Europas. Das Grundstück war vor zwei Jahren an einen neuen Besitzer verkauft worden. Jetzt steht der Tierpark vor dem Aus.

Schlag gegen Drogenkriminalität

Beamte der Policia Nacional und der Guardia Civil haben sechs Seemeilen vor der Nordküste Gran Canarias ein Festrumpfschlauchboot aufgebracht. An Bord befanden sich neben drei Besatzungsmitgliedern auch 780 Kilogramm Haschisch. Der Einsatz fand in der Nacht vom 18. zum 19. April statt. Einem Polizeibericht zufolge begannen die drei Drogenlieferanten, nachdem sie das Patrouillenboot der Küstenwache bemerkt hatten, damit die wasserdicht verpackten Haschischpakete über Bord zu werfen. Über 25 Minuten dauerte die Verfolgungsjagd, am Ende gab es ein Handgemenge bei der ein  Polizist leicht verletzt worden ist. An den Küsten der Kanarischen Inseln kommt es immer wieder zu großen Haschischlieferungen. In der Regel werden die wasserdicht verpackten Pakete vor der Küste in der Nacht versenkt und die GPS Koordinaten an die Abnehmer versendet, die die Pakete dann wenig später vom Grund holen.

Diebstahl von Hotelsouvenirs

Die Studie in Auftrag gegeben von der Hotelkette Iberostar meint damit aber nicht die Souvenirs aus der Hotelboutique. Vielmehr ist damit die Einrichtung der Hotelzimmer gemeint. 60% der befragten Spanier haben bei ihrem Hotelaufenthalt ein Erinnerungsstück aus dem Hotelzimmer mitgenommen. Dabei sind die Badutensilien noch die harmlosesten Gegenstände die den Weg in den eigenen Koffer finden. Darunter übrigens auch Handtücher, Bademäntel oder Duschvorhänge. Selbst Matratzen, Teppiche oder Fernbedienungen finden sich in der Statistik. Die Statistik ist nach Regionen unterteilt. Demnach sind es Canarios und Baleares, die am häufigsten Gegenstände aus dem Hotel mitgehen lassen. Am seltensten kommt das bei Hotelgästen aus Asturien und Aragones vor. 

Tragödie von Los Cristianos

Der Hauseinsturz vom 14. April in der Calle Amalia Alayón im Zentrum von Los Cristianos hat ein juristisches Nachspiel. Bei der Tragödie sind sieben Menschen in den Trümmern ums Leben gekommen. Angehörige und Überlebende haben in ihren Aussagen angegeben, dass die Renovierungsarbeiten am Gebäude nicht ordnungsgerecht durchgeführt worden sind. Verschiedenen Aussagen zufolge gab es in den letzten Wochen starke Risse in der Fassade des Gebäudes. Zum Teil so groß das die Sonne von innen durch die Risse zu sehen war. Die Renovierungsarbeiten an dem Gebäude waren ohne Genehmigung durch das Ayuntamiento von Arona durchgeführt worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. 

Erdbeben der Stärke 4,2

Das Beben ist gestern von allen Bewohnern der Insel bemerkt worden. Um 13.32 Uhr bebte nicht nur merklich die Erde, in den Häusern vieler Bewohner El Hierros hat auch das Geschirr in den Schränken geklirrt. Trotzdem ist bisher nicht bekannt, dass Sachschäden entstanden sind. Das Beben mit einer Stärke von 4,2 auf der Richterskala hatte sein Epizentrum in einer Tiefe von 26 Kilometern im Norden von Valverde. Das stärkste Beben bisher auf El Hierro fand am 27. Dezember 2013 mit einer Stärke von 5,1 statt. Damals wurde das Beben auch auf den anderen Inseln Teneriffa, La Gomera und La Palma bemerkt.

Insel Lobos kostenpflichtig

Der Besuch der Insel Lobos zwischen Fuerteventura und Lanzarote soll in Zukunft einen Euro kosten. Das berichtet heute die Tageszeitung Canarias7 und beruft sich auf Informationen aus dem Cabildo. Bezahlen sollen in Zukunft alle nicht Residenten von Fuerteventura und alle Touristen. Die Einnahmen sollen in den Erhalt des Naturschutzgebietes auf der Insel Lobos fließen. Die Idee orientiert sich an dem seit Jahren bestehenden System, das im Naturschutzgebiet Papagayos auf Lanzarote bereits durchgeführt wird. Bisher sind die Kosten für den Erhalt des Naturschutzgebietes auf Lobos vom Cabildo übernommen worden. Auf Lobos werden Touristen neben Bademöglichkeiten, Wanderwege, ein Restaurant und ein Informationszentrum zur Mönchsrobbe geboten. 

Hunde- und Katzenimpfung

Das Ayntamiento von Haría auf Lanzarote startet ab heute die Impfaktion Canina y Felina. In den Dörfern Haría, Méguez, Yé, Arrieta, Mala und Órzola werden die Tierärzte noch bis zum 24. April Katzen und Hunde impfen. Alle Haustiere mit einem Mindestalter von vier Monaten müssen von ihren Besitzern durch entsprechende Dokumentation, Mirkochip oder Tätowierung identifiziert werden. Ohne diese Requisiten ist keine Impfung möglich. Die entsprechenden Tage und Zeiten an denen Impfungen durchgeführt werden können der Internetseite des Ayuntamientos von Haría entnommen werden. Einen entsprechenden Link kann auch auf unserer Internetseite abgerufen werden.

http://www.ayuntamientodeharia.com/haria/?p=4356#more-4356

75.000 Kreuzfahrttouristen

Alleine im Hauptstadthafen von Las Palmas werden an diesem Wochenende 25.000 Kreuzfahrttouristen erwartet. Bis zum 6. April legen insgesamt acht Kreuzfahrtriesen im Puerto de la Luz an. Zusammen mit den Besatzungsmitgliedern der Schiffe World Odissey, Costa Neoromántica, MS Fram, Norwegian Epic, Aida Blue, Mein Schiff4, und der Aida Sol summiert sich die Zahl an diesem Wochenende in der Inselhauptstadt auf Gran Canaria auf rund 30.000 Personen. In Puerto Naos und Los Marmoles auf Lanzarote werden im April 50.000 Kreuzfahrttouristen erwartet. Insgesamt legen in der Inselhauptstadt von Lanzarote in diesem Monat 27 Kreuzfahrtriesen an.

Erdölbohrungen

Einem Bericht der Presseagentur EFE zufolge ist die Genehmigung für Repsol nach Erdöl vor den Kanarischen Inseln zu bohren mit dem heutigen Tag abgelaufen. Repsol hatte am 18. November 2014 damit begonnen, auf dem Meeresgrund östlich von Lanzarote und Fuerteventura auf dem Meeresgrund nach Erdöl zu bohren. Trotz großer Proteste der kanarischen Bevölkerung hatte die spanische Regierung die Arbeiten in Auftrag gegeben. Nach 51 Tagen und einer Bohrtiefen von 2.800 Metern hat Repsol die Arbeiten erfolglos eingestellt. EFE berichtet von einem Kostenaufwand von 120 Millionen Euro, die die erfolglose Suche nach Erdöl den Erdölkonzern Repsol gekostet hat. Alleine die Miete für das gemietet Bohrschiff hat pro Tag eine Millionen Euro gekostet. Für eine erneute Bohrung nach Erdöl vor der Kanarischen Inseln bedarf es jetzt wieder einen Beschluss im spanischen Parlament. Auf marokkanischer Seite wird weiterhin an der afrikanischen Küste nach Erdöl gebohrt.

14.000 Patienten ohne Termin

Um die Warteliste im Gesundheitsbereich zu reduzieren planen die beiden Kliniken in Santa Cruz auf Teneriffa und in Las Palmas auf Gran Canaria zusätzliche Behandlungstermine. An Samstagen und Sonntagen sollen in der Zeit von 8.00 bis 15.00 Uhr Röntgenaufnahmen und Magnetresonzantomographien durchgeführt werden. Laut einem Sprecher des kanarischen Gesundheitsamtes bilden diese Anwendungen die Basis um die Wartelisten zu reduzieren. In den kommenden acht Monaten soll bis Ende des Jahres die Zahl der Patienten auf den Wartelisten um bis zu 5.000 reduziert werden. Aktuell warten auf den Kanarischen Inseln rund 14.000 Patienten auf einen Termin für eine Röntgenaufnahme oder eine Magnetresonanztomographie.

Ende des Moratoriums

Die Regionalregierung plant das Stillhalteabkommen im Tourismus zu beenden. Das Moratorium das seit 2001 in Kraft ist, sieht den Bau und die Modernisierung von Hotels und Appartementanlagen nur unter strengen Auflagen vor. Seit 2001 konnten bestehende und geplante Hotels nur gebaut bzw. modernisiert werden, wenn sie danach die Anforderung von 5-Sterne Etablissements erfüllt haben. Damit soll noch in diesem Jahr Schluss sein. Zwar soll es weiterhin Auflagen für Modernisierung und Neubauten geben, in Zukunft soll aber die Möglichkeit geschaffen werden in allen Bereichen von 2 bis 5-Sternen Hotels zu bauen oder zu modernisieren. Laut dem Präsidenten der Kanarischen Inseln, Fernando Clavijo, soll aber die Bettenzahl insgesamt nicht deutlich erhöht werden, sondern der Fokus liegt weiterhin auf Qualität und nicht auf Quantität.

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